"Kanzler-Handy" soll bald allgemein verfügbar sein
Das Krypto-Handy, das bekanntlich von der Bundeskanzlerin Angela Merkel nur ungern verwendet wird, soll zukünftig einem breiteren Anwenderkreis zugänglich sein. Dafür arbeiten nun Vodafone und Secusmart zusammen.
Wie die beiden Partner mitteilten, arbeite man gemeinsam an der Verschlüsselungs-App Secure Call. Mit dieser sollen nicht mehr nur Politiker und Behörden, sondern auch Nutzer aus Unternehmen und andere Interessierte ihre Kommunikation besser vor Überwachung schützen können. Um die Anwendung breiteren Kreisen zugänglich zu machen, soll sie vor allem preiswerter verfügbar werden.
Bei Secusmart arbeiten die Entwickler der vom BSI zugelassenen SecuSUITE for BlackBerry 10, das die Basis für das so genannte Kanzler-Phone bildet, an der neuen Anwendung. Die Sprachverschlüsselung soll im Rahmen von Secure Call allerdings nicht nur für Blackberrys, sondern weitgehend plattformunabhängig angeboten werden. Damit sei die App auf den Smartphones der führenden Anbieter einsetzbar, was den Nutzern eine höhere Flexibilität erlauben soll.
"Mit Secure Call schmieden wir eine wirksame Waffe gegen Lauschangriffe - für alle, denen der Schutz ihres geistigen Eigentums besonders am Herzen liegt", sagte Vodafone-Chef Jens Schulte-Bockum. "Mit Secusmart hat Vodafone den idealen Partner gefunden. Denn Sicherheit ist Vertrauenssache. Und wer könnte da besser passen als ein Partner, auf den auch die Bundesregierung vertraut."
Insbesondere Firmen sollen so ein besseres Mittel an die Hand bekommen, um der Wirtschaftsspionage etwas entgegenzusetzen. Diese wird bekanntlich nicht nur von interessierten Kreisen aus Ostasien betrieben, sondern stellt auch einen wichtigen Teil der Aufgaben von Geheimdiensten wie der NSA dar.
Die Verfügbarkeit der entsprechenden Technologien wird allerdings noch nicht ausreichen, die Sicherheit der Kommunikation zu verbessern, wie man am Beispiel Merkel gesehen hat. Denn die Verwendung von Krypto-Werkzeugen erfordert stets etwas mehr Aufwand, als den gewohnten Griff zum Telefon. Daher wird es auch hier nötig sein, dass die Anwender lernen, diesen zu investieren, um sich abzusichern. Das Abhören der Bundeskanzlerin wurde den Geheimdiensten vor allem dadurch erleichtert, dass diese ihr Krypto-Handy dann doch lieber in der Tasche ließ und bequem von einem handelsüblichen Gerät aus kommunizierte.
Bei Secusmart arbeiten die Entwickler der vom BSI zugelassenen SecuSUITE for BlackBerry 10, das die Basis für das so genannte Kanzler-Phone bildet, an der neuen Anwendung. Die Sprachverschlüsselung soll im Rahmen von Secure Call allerdings nicht nur für Blackberrys, sondern weitgehend plattformunabhängig angeboten werden. Damit sei die App auf den Smartphones der führenden Anbieter einsetzbar, was den Nutzern eine höhere Flexibilität erlauben soll.
"Mit Secure Call schmieden wir eine wirksame Waffe gegen Lauschangriffe - für alle, denen der Schutz ihres geistigen Eigentums besonders am Herzen liegt", sagte Vodafone-Chef Jens Schulte-Bockum. "Mit Secusmart hat Vodafone den idealen Partner gefunden. Denn Sicherheit ist Vertrauenssache. Und wer könnte da besser passen als ein Partner, auf den auch die Bundesregierung vertraut."
Insbesondere Firmen sollen so ein besseres Mittel an die Hand bekommen, um der Wirtschaftsspionage etwas entgegenzusetzen. Diese wird bekanntlich nicht nur von interessierten Kreisen aus Ostasien betrieben, sondern stellt auch einen wichtigen Teil der Aufgaben von Geheimdiensten wie der NSA dar.
Die Verfügbarkeit der entsprechenden Technologien wird allerdings noch nicht ausreichen, die Sicherheit der Kommunikation zu verbessern, wie man am Beispiel Merkel gesehen hat. Denn die Verwendung von Krypto-Werkzeugen erfordert stets etwas mehr Aufwand, als den gewohnten Griff zum Telefon. Daher wird es auch hier nötig sein, dass die Anwender lernen, diesen zu investieren, um sich abzusichern. Das Abhören der Bundeskanzlerin wurde den Geheimdiensten vor allem dadurch erleichtert, dass diese ihr Krypto-Handy dann doch lieber in der Tasche ließ und bequem von einem handelsüblichen Gerät aus kommunizierte.
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Christian Kahle
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