Dendroid: Toolkit baut Trojaner in reguläre Apps
Auf dem Schwarzmarkt ist ein neues Tool aufgetaucht, mit dem sich Googles Smartphone-Plattform Android noch einfacher mit Malware versorgen lässt und es dem Nutzer noch schwerer macht, sich zu schützen.
Android ist bereits jetzt das Mobile-Betriebssystem, mit der größten Menge an Schädlingen. Aktuellen Untersuchungen zufolge soll rund 98 Prozent aller Malware, die Smartphones und Tablets angreift, auf diese Plattform abzielen. In den meisten Fällen können Anwender den Gefahren aber aus dem Weg gehen, wenn sie keine dubiosen Apps aus fragwürdigen Quellen auf ihr Telefon laden.
Ein neues Toolkit namens Dendroid setzt an dieser Stelle an. Statt die eigentliche Malware mit einem beliebigen App-Mäntelchen zu tarnen, versteckt es Trojaner-Module in bereits bestehenden Original-Anwendungen. Die Schadroutinen verfügen dabei standardmäßig über eine Kommunikations-Schnittstelle, die via HTTP Kontakt mit einer konfigurierbaren Command-and-Controll-Infrastruktur aufnimmt, berichtete der Security-Dienstleister Symantec, bei dem man das Werkzeug analysierte.
Über den Kontakt nach außen können dann natürlich nahezu beliebige Anweisungen an die Geräte geschickt werden, um sensible Informationen aus diesen auszulesen oder auch viele Smartphones zu Botnetzen zusammenzuschließen. Dendroid bringt aber auch schon ein relativ umfassendes Set an Basis-Funktionen mit. So kann die Malware von sich aus Dateien und Verbindungs-Logs löschen, beliebige Telefonnummern anrufen, Webseiten öffnen, Anrufe und Aufnahmen des Mikrofons aufzeichnen, Textnachrichten abfangen, Videos aufnehmen und hochladen, Apps starten und HTTP-Aufrufe für DoS-Angriffe in die Wege leiten.
Dendroid wird von seinen Entwicklern auf den einschlägigen Bereichen des Online-Schwarzmarktes für 300 Dollar an Interessierte verkauft. Dieser Preis ist gemessen an der Funktionsvielfalt und im Vergleich zu anderen Trojaner-Toolkits recht günstig - zumal es sich um das ausgefeilteste entsprechende Tool handelt, das bisher aufgetaucht ist.
Ein neues Toolkit namens Dendroid setzt an dieser Stelle an. Statt die eigentliche Malware mit einem beliebigen App-Mäntelchen zu tarnen, versteckt es Trojaner-Module in bereits bestehenden Original-Anwendungen. Die Schadroutinen verfügen dabei standardmäßig über eine Kommunikations-Schnittstelle, die via HTTP Kontakt mit einer konfigurierbaren Command-and-Controll-Infrastruktur aufnimmt, berichtete der Security-Dienstleister Symantec, bei dem man das Werkzeug analysierte.
Über den Kontakt nach außen können dann natürlich nahezu beliebige Anweisungen an die Geräte geschickt werden, um sensible Informationen aus diesen auszulesen oder auch viele Smartphones zu Botnetzen zusammenzuschließen. Dendroid bringt aber auch schon ein relativ umfassendes Set an Basis-Funktionen mit. So kann die Malware von sich aus Dateien und Verbindungs-Logs löschen, beliebige Telefonnummern anrufen, Webseiten öffnen, Anrufe und Aufnahmen des Mikrofons aufzeichnen, Textnachrichten abfangen, Videos aufnehmen und hochladen, Apps starten und HTTP-Aufrufe für DoS-Angriffe in die Wege leiten.
Dendroid wird von seinen Entwicklern auf den einschlägigen Bereichen des Online-Schwarzmarktes für 300 Dollar an Interessierte verkauft. Dieser Preis ist gemessen an der Funktionsvielfalt und im Vergleich zu anderen Trojaner-Toolkits recht günstig - zumal es sich um das ausgefeilteste entsprechende Tool handelt, das bisher aufgetaucht ist.
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Christian Kahle
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