Aus für die wohl beste Twitter-App für Windows 8
Das so genannte "Token-Limit" von Twitter fordert ein weiteres Opfer: Dieses Mal hat es MetroTwit, den wahrscheinlich besten Windows-8-Client getroffen. Etwas paradoxer Grund ist, dass er zu erfolgreich war.
Das mittlerweile berühmt-berüchtigte Token-Limit von Twitter hat nun zur Einstellung von MetroTwit geführt. Dass es diese App trifft, überrascht nicht, da der Client als bester für Windows 8 galt. Und in Sachen Twitter-Token-Limit trifft es die besten Anbieter immer zuerst.
Denn der Kurznachrichtendienst erlaubt zwar externe Clients, der Zugriff auf die Twitter-API ist aber nur erlaubt, so lange die Anwendung nicht zu populär wird. Sobald eine bestimmte Anzahl an Twitter-Tokens vergeben worden ist, können sich neue Nutzer nicht mehr anmelden.
Wie die MetroTwit-Macher auf ihrer Webseite schreiben, entfernt man deshalb die Anwendung, betroffen ist sowohl der Desktop-Installer als auch die Metro-Version für Windows 8.x. Für Nutzer, die das Programm bereits installiert und auch schon eine Anmeldung durchgeführt haben, ändert sich hingegen vorerst nichts, sie können MetroTwit wie bisher weiterverwenden.
Langfristig werden aber auch sie das Aus zu spüren bekommen, da der Client nicht mehr weiterentwickelt wird, auch auf Support müssen Anwender künftig verzichten. Die MetroTwit-Macher entschuldigen sich vielmals bei den rund 400.000 Nutzern, meinen aber auch, dass ihnen die Hände gebunden seien. Long Zheng, einer der beteiligten Entwickler, sagte gegenüber The Verge, dass man sich an Twitter gewandt und um eine Erweiterung des Token-Limits gebeten habe, was aber erfolglos war.
MetroTwit ist nicht das erste Opfer der "ausverkauften" Twitter-Tokens: Mitte 2013 musste Joaquim Vergès, Entwickler der Android-App Falcon Pro, die gleiche Erfahrung machen. Der Fall ist durchaus vergleichbar, da Falcon Pro für viele Android-Nutzer den besten Third-Party-Client dargestellt hat, Twitter hat aber auch in diesem Fall nicht mit sich reden lassen.
Denn der Kurznachrichtendienst erlaubt zwar externe Clients, der Zugriff auf die Twitter-API ist aber nur erlaubt, so lange die Anwendung nicht zu populär wird. Sobald eine bestimmte Anzahl an Twitter-Tokens vergeben worden ist, können sich neue Nutzer nicht mehr anmelden.
Wie die MetroTwit-Macher auf ihrer Webseite schreiben, entfernt man deshalb die Anwendung, betroffen ist sowohl der Desktop-Installer als auch die Metro-Version für Windows 8.x. Für Nutzer, die das Programm bereits installiert und auch schon eine Anmeldung durchgeführt haben, ändert sich hingegen vorerst nichts, sie können MetroTwit wie bisher weiterverwenden.
Langfristig werden aber auch sie das Aus zu spüren bekommen, da der Client nicht mehr weiterentwickelt wird, auch auf Support müssen Anwender künftig verzichten. Die MetroTwit-Macher entschuldigen sich vielmals bei den rund 400.000 Nutzern, meinen aber auch, dass ihnen die Hände gebunden seien. Long Zheng, einer der beteiligten Entwickler, sagte gegenüber The Verge, dass man sich an Twitter gewandt und um eine Erweiterung des Token-Limits gebeten habe, was aber erfolglos war.
MetroTwit ist nicht das erste Opfer der "ausverkauften" Twitter-Tokens: Mitte 2013 musste Joaquim Vergès, Entwickler der Android-App Falcon Pro, die gleiche Erfahrung machen. Der Fall ist durchaus vergleichbar, da Falcon Pro für viele Android-Nutzer den besten Third-Party-Client dargestellt hat, Twitter hat aber auch in diesem Fall nicht mit sich reden lassen.
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