Bestechung und Verrat:
Ex-HTC-Führung angeklagt
Thomas Chien, ehemaliger Designchef beim taiwanischen Hersteller HTC, ist mit fünf weiteren Ex-Mitarbeitern vor Gericht gestellt worden: Ihnen wird Bestechung und der Verrat von Firmengeheimnissen vorgeworfen.
Einflussreiche HTC-Mitarbeiter sollen ihre Positionen bei den Geschäften im Smartphonesektor ausgenutzt haben. Taiwanische Behörden ermittelten aufgrund der Bestimmungen des sogenannten Trade Secrets Acts, der den Diebstahl, die nicht genehmigte Reproduktion und Aufdeckung von Firmengeheimnissen regelt. Die Bestimmungen des Trade Secrets Acts sind noch recht neu, die Untersuchung bei HTC gehört zu einen der ersten großen Fälle der erst in diesem Jahr veröffentlichten Bestimmungen.
Die Anklageschrift soll sich dabei auf HTC-Interne ebenso wie auf einen kleinen Personenkreis bei den Zulieferfirmen von HTC beziehen.
Thomas Chien bekommt dabei als ehemaliger Vizepräsident Design eine ganz besondere Rolle zugespielt. Er soll falsche Abrechnungen eingereicht haben und steht daher unter dem Tatverdacht der Bereicherung. Außerdem soll er Firmengeheimnisse mitgenommen haben, um sie für den Aufbau eines eigenen Startups zu nutzen. Laut Anklage geht es dabei um das Design für eine noch nicht veröffentlichte Anpassung der Betriebssystemoberfläche Sense, wie sie HTC einsetzt.
Die Beweise sollen laut den Berichten von The Wall Street Journal und der Taipei Times erdrückend sein. Bei einigen der Angeklagten fand man hohe Summen Bargeld, die aus dem Fundus der Bestechungsgelder stammen sollen. Allein bei Chien sollen im Herbst während der Ermittlungen umgerechnet rund 250.000 Euro Bargeld gefunden worden sein. Dazu fand man bei den Anklagten Pläne für die Gründung eines eigenen Smartphone-Anbieters.
Es heißt, das Gericht werde Strafen bis zu zehn Jahre Haft für einzelne Angeklagte verhängen. Dazu war die Rede von hohen Geldbußen. Die Höhe des Schadens wurde mit umgerechnet 1,2 Millionen Euro beziffert.
Die Anklageschrift soll sich dabei auf HTC-Interne ebenso wie auf einen kleinen Personenkreis bei den Zulieferfirmen von HTC beziehen.
Thomas Chien bekommt dabei als ehemaliger Vizepräsident Design eine ganz besondere Rolle zugespielt. Er soll falsche Abrechnungen eingereicht haben und steht daher unter dem Tatverdacht der Bereicherung. Außerdem soll er Firmengeheimnisse mitgenommen haben, um sie für den Aufbau eines eigenen Startups zu nutzen. Laut Anklage geht es dabei um das Design für eine noch nicht veröffentlichte Anpassung der Betriebssystemoberfläche Sense, wie sie HTC einsetzt.
Die Beweise sollen laut den Berichten von The Wall Street Journal und der Taipei Times erdrückend sein. Bei einigen der Angeklagten fand man hohe Summen Bargeld, die aus dem Fundus der Bestechungsgelder stammen sollen. Allein bei Chien sollen im Herbst während der Ermittlungen umgerechnet rund 250.000 Euro Bargeld gefunden worden sein. Dazu fand man bei den Anklagten Pläne für die Gründung eines eigenen Smartphone-Anbieters.
Es heißt, das Gericht werde Strafen bis zu zehn Jahre Haft für einzelne Angeklagte verhängen. Dazu war die Rede von hohen Geldbußen. Die Höhe des Schadens wurde mit umgerechnet 1,2 Millionen Euro beziffert.
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