Weg von Windows: Valve tritt Linux Foundation bei
Die amerikanische Spieleschmiede Valve setzt ihre Abkehr von Windows fort und hat sich nun der Linux Foundation angeschlossen. Hintergrund ist sicherlich die Entwicklung des hauseigenen Betriebssystems SteamOS auf Basis von Linux.
Wie die Linux Foundation mitteilte, gehört Valve nun zu den Unterstützern der Organisation, die sich der Förderung des freien Betriebssystems verschrieben hat und unter anderem die Arbeit des Linux-Erfinders Linus Torvalds finanziert. Valve ist nun "Silber"-Mitglied.
In einer Stellungnahme erkärte Mike Sartain von Valve, dass man durch den Beitritt zur Linux Foundation die Entwicklung von Spielen für Linux unterstützen will. Valve werde Werkzeuge für Entwickler bereitstellen, mit denen diese neue Nutzungserlebnisse unter Linux realisieren können.
Außerdem will man Anreize für Hardware-Hersteller schaffen, um diese zur bevorzugten Unterstützung von Linux zu bewegen. Letztlich soll so eine elegante und offene Plattform für Linux-User geboten werden. Von der Linux Foundation wurde der Beitritt natürlich begrüßt, weil man in Valve einen wichtigen Partner sieht, der mit seiner strategischen Entscheidung zur Verwendung des freien Betriebssystems einen langfristigen Erfolg anstrebt.
Valve will ab dem kommenden Jahr mit SteamOS ein eigenes Linux-basiertes Betriebssystem für die Verwendung auf Spiele-PCs anbieten. Das Unternehmen plant dabei unter anderem die Einführung eigener Spiele-PCs im Design von Konsolen, die das Gaming-Erlebnis ins Wohnzimmer bringen sollen. SteamOS soll aber auch frei verfügbar sein und auf praktisch jedem PC installiert werden können.
Siehe auch: Valve kündigt eigenes Betriebssystem Steam OS an
Das Unternehmen verabschiedet sich damit zunehmend aus der Windows-Welt, auch wenn Microsofts Betriebssystem noch immer die am weitesten verbreitete und somit auch für Valve wichtigste Plattform ist. Firmengründer Gabe Newell hatte vor einiger Zeit für Aufsehen gesorgt, als er Windows 8 als "Katastrophe" bezeichnete.
In einer Stellungnahme erkärte Mike Sartain von Valve, dass man durch den Beitritt zur Linux Foundation die Entwicklung von Spielen für Linux unterstützen will. Valve werde Werkzeuge für Entwickler bereitstellen, mit denen diese neue Nutzungserlebnisse unter Linux realisieren können.
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Valve will ab dem kommenden Jahr mit SteamOS ein eigenes Linux-basiertes Betriebssystem für die Verwendung auf Spiele-PCs anbieten. Das Unternehmen plant dabei unter anderem die Einführung eigener Spiele-PCs im Design von Konsolen, die das Gaming-Erlebnis ins Wohnzimmer bringen sollen. SteamOS soll aber auch frei verfügbar sein und auf praktisch jedem PC installiert werden können.
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Das Unternehmen verabschiedet sich damit zunehmend aus der Windows-Welt, auch wenn Microsofts Betriebssystem noch immer die am weitesten verbreitete und somit auch für Valve wichtigste Plattform ist. Firmengründer Gabe Newell hatte vor einiger Zeit für Aufsehen gesorgt, als er Windows 8 als "Katastrophe" bezeichnete.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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