Nokia sichert sich wichtige Einnahmen von Samsung
Der finnische Konzern Nokia konnte den ersten wichtigen Vertragsabschluss nach den Verhandlungen über den Verkauf der Handy-Sparte an den Software-Konzern Microsoft abschließen. Ein Abkommen mit Samsung wurde verlängert.
In dem Deal mit den Südkoreanern geht es um ein ganzes Bündel für Lizenzen auf Technologien, die von Nokia patentiert wurden. Samsung wird über weitere fünf Jahre Gebühren an die Finnen abführen, um die fraglichen Rechte verwenden zu können. Hierbei geht es vor allem um Schutzrechte im Mobilfunkbereich, die nicht mit an Microsoft abgetreten werden.
Wie Nokia mitteilte, wäre die bestehende Vereinbarung zum Ende dieses Jahres ausgelaufen. Nun habe man hier einen Anschlussvertrag ab dem 1. Januar unterzeichnen können. Über das finanzielle Volumen des Abkommens wurden keine Angaben gemacht - und das hat in diesem Fall nichts mit den üblichen Verschwiegenheiten über solche Fragen zu tun: Die genaue Höhe der Gebühren soll eine Schiedskommission auf Grundlage der Marktentwicklung bis 2015 festlegen, was dann für die Vertragsparteien bindend ist.
Die Verlängerung des Abkommens dürfte für Nokia einen wichtigen Schritt darstellen - immerhin wird hier eine wichtige Umsatzquelle für die Zeit nach dem Verkauf der Gerätesparte gesichert. Und dies ausgerechnet mit Samsung. Die Südkoreaner hatten die Finnen vor einiger Zeit als Weltmarktführer bei Mobiltelefonen abgelöst und gehören heute neben Apple zu den Wenigen, die tatsächlich signifikante Gewinne aus dem Geschäft mit Smartphones ziehen können.
Entsprechend hoch dürfte auch der Anteil des Vertrages mit Samsung an den gesamten Einnahmen sein, die Nokia aus der Lizenzierung von Patenten zieht. Zuletzt bestanden nach Angaben des Unternehmens entsprechende Verträge mit etwas mehr als 50 Unternehmen, wobei pro Geschäftsjahr rund 500 Millionen Euro an Nokia flossen.
Wie Nokia mitteilte, wäre die bestehende Vereinbarung zum Ende dieses Jahres ausgelaufen. Nun habe man hier einen Anschlussvertrag ab dem 1. Januar unterzeichnen können. Über das finanzielle Volumen des Abkommens wurden keine Angaben gemacht - und das hat in diesem Fall nichts mit den üblichen Verschwiegenheiten über solche Fragen zu tun: Die genaue Höhe der Gebühren soll eine Schiedskommission auf Grundlage der Marktentwicklung bis 2015 festlegen, was dann für die Vertragsparteien bindend ist.
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