Datenzentren: Google & Co. zieht es nach Finnland
Google, aber auch mehrere andere große IT-Unternehmen, haben Finnland als guten Standort für ihre Datenzentren auserkoren. Der Suchmaschinenkonzern plant gerade erneut eine große Investition in dem Land.
Immerhin 450 Millionen Dollar sollen in den kommenden Jahren in den weiteren Ausbau der Google-Infrastruktur in Finnland fließen. Die bisherige Investition in Höhe von 350 Millionen Dollar wird damit kräftig aufgestockt, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Das Unternehmen hatte damit bereits ein Datenzentrum auf dem Gelände einer ehemaligen Papiermühle errichtet.
Somit ist Googles Auftreten in Finnland fast schon exemplarisch für die Veränderungen, die dort von der Regierung vorangetrieben werden. Die traditionelle Papierindustrie gehörte zu den Branchen, die in den letzten Jahren immer weiter in die Krise gerieten. Dem will man einen digitalen Wandel der Wirtschaft entgegensetzen - was allerdings durch die Probleme, die dem Vorzeige-Unternehmen im Technologiebereich, Nokia, zuletzt schwerer fiel.
Trotzdem zeigte sich der finnische Premierminister Jyrki Katainen zuletzt zuversichtlich. "Wir haben ein ausgezeichnetes Bildungssystem. Dadurch besteht Finnlands Stärke darin, kreative Lösungen für die globalen Herausforderungen zu finden", sagte er. Insbesondere die High Tech-Branche soll im Zuge dessen weiter ausgebaut werden.
In einem ersten Schritt gelang es, dass in Finnland verschiedene kleinere Startups entstanden, die sich recht schnell international etablieren konnten. Das wohl prominenteste Beispiel hierfür ist der Spielehersteller Rovio, dessen Angry Birds-Reihe einen riesigen Erfolg feierte. Nun bemüht man sich aber auch darin, die großen Konzerne der Branche ins Land zu holen. Hier kann Finnland vor allem mit seinen natürlichen Gegebenheiten punkten, die vor allem für den Betrieb von Datenzentren ideal sind.
Denn das Klima ermöglicht es, die Kosten für die Kühlung, die inzwischen den wesentlichen Teil der Betriebsausgaben ausmachen, sehr niedrig zu halten. So wird Googles Datenzentrum beispielsweise mit kaltem Meerwasser klimatisiert, dessen Temperatur anschließend an freier Luft gesenkt werden kann, bevor es zurück in die See geleitet wird.
Im Zuge des Ausbaus seiner Anlage will Google auch die Zahl der Beschäftigten von derzeit 125 Menschen weiter ausbauen. Aber nicht nur den Suchmaschinen-Marktführer konnten die Finnen bereits erfolgreich anlocken. Dessen russischer Konkurrent Yandex hat im Juli mit dem Aufbau eines neuen Rechenzentrums begonnen und auch Microsoft kündigte bereits an, fast 200 Millionen Euro in eine Anlage zu investieren.
Somit ist Googles Auftreten in Finnland fast schon exemplarisch für die Veränderungen, die dort von der Regierung vorangetrieben werden. Die traditionelle Papierindustrie gehörte zu den Branchen, die in den letzten Jahren immer weiter in die Krise gerieten. Dem will man einen digitalen Wandel der Wirtschaft entgegensetzen - was allerdings durch die Probleme, die dem Vorzeige-Unternehmen im Technologiebereich, Nokia, zuletzt schwerer fiel.
Trotzdem zeigte sich der finnische Premierminister Jyrki Katainen zuletzt zuversichtlich. "Wir haben ein ausgezeichnetes Bildungssystem. Dadurch besteht Finnlands Stärke darin, kreative Lösungen für die globalen Herausforderungen zu finden", sagte er. Insbesondere die High Tech-Branche soll im Zuge dessen weiter ausgebaut werden.
In einem ersten Schritt gelang es, dass in Finnland verschiedene kleinere Startups entstanden, die sich recht schnell international etablieren konnten. Das wohl prominenteste Beispiel hierfür ist der Spielehersteller Rovio, dessen Angry Birds-Reihe einen riesigen Erfolg feierte. Nun bemüht man sich aber auch darin, die großen Konzerne der Branche ins Land zu holen. Hier kann Finnland vor allem mit seinen natürlichen Gegebenheiten punkten, die vor allem für den Betrieb von Datenzentren ideal sind.
Denn das Klima ermöglicht es, die Kosten für die Kühlung, die inzwischen den wesentlichen Teil der Betriebsausgaben ausmachen, sehr niedrig zu halten. So wird Googles Datenzentrum beispielsweise mit kaltem Meerwasser klimatisiert, dessen Temperatur anschließend an freier Luft gesenkt werden kann, bevor es zurück in die See geleitet wird.
Im Zuge des Ausbaus seiner Anlage will Google auch die Zahl der Beschäftigten von derzeit 125 Menschen weiter ausbauen. Aber nicht nur den Suchmaschinen-Marktführer konnten die Finnen bereits erfolgreich anlocken. Dessen russischer Konkurrent Yandex hat im Juli mit dem Aufbau eines neuen Rechenzentrums begonnen und auch Microsoft kündigte bereits an, fast 200 Millionen Euro in eine Anlage zu investieren.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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