622 Mbit/s: Rekord-Bandbreite vom Mond zur Erde
Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat die Fähigkeiten einer neuen Datenübertragungs-Technologie für Raumfahrtzeuge erfolgreich demonstrieren können und dabei Rekord-Bandbreiten erreicht.
Beim Lunar Laser Communication Demonstration (LLCD)-Projekt setzte man auf einen gerichteten Laserstrahl statt auf die bisher genutzten Funkwellen. Damit konnten Daten mit einer Bandbreite von 622 Megabit pro Sekunde von einer Sonde in rund 385.000 Kilometern Entfernung empfangen werden. Aber auch beim Upload setzte die Technologie Maßstäbe, auch wenn die Geschwindigkeit hier mit 20 Megabit pro Sekunde erheblich geringer war.
Das LLCD an der LADEE-Sonde
LLCD ist ein Bestandteil der aktuellen Mission des Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer (LADEE), der im September gestartet wurde. Deren Kernaufgabe besteht in der tiefergehenden Erforschung der Atmosphäre und dem Staub des Mondes. Das lediglich zwei Meter lange und einen Meter durchmessende Raumfahrzeug soll wichtige Erkenntnisse sichern, bevor die extrem dünne Mondatmosphäre zu stark durch weitere menschliche Aktivitäten verändert wird, verschiedene von den Apollo-Astronauten berichtete Effekte näher untersuchen und die Einschläge von Staubpartikeln messen, damit diese in späteren Missionen besser berücksichtigt werden können.
Durch den erfolgreichen Einsatz des LLCD können die gewonnenen Daten so schnell wie nie zur Erde weitergeleitet werden. "LLCD ist der erste Schritt auf unserer Roadmap zu einer neuen Generation der Kommunikation im Weltraum", erklärte Badri Younes von der NASA. Man sei zuversichtlich, die Technologie bald in den Regelbetrieb überführen zu können.
Damit sollen in Zukunft die starken Einschränkungen des klassischen Funks überwunden werden. Dieser bietet einerseits enge Grenzen bei der Bandbreite und außerdem stehen nur eingeschränkt Frequenzspektren zur Verfügung. Laser-Verbindungen sollen zukünftig deutlich mehr Bandbreite bereitstellen und haben außerdem den Vorteil dass sie in nahezu beliebiger Zahl aufgebaut werden können, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Insbesondere bei den geplanten Missionen, die weit über das unmittelbare Umfeld der Erde hinausgehen, will man so zukünftig weit mehr Daten gewinnen können. Dies beginnt bei sehr hochauflösenden Bildern sowie 3D-Videoübertragungen und geht bis hin zu einer großen Bandbreite an anderen Messungen.
Das LLCD an der LADEE-Sonde
LLCD ist ein Bestandteil der aktuellen Mission des Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer (LADEE), der im September gestartet wurde. Deren Kernaufgabe besteht in der tiefergehenden Erforschung der Atmosphäre und dem Staub des Mondes. Das lediglich zwei Meter lange und einen Meter durchmessende Raumfahrzeug soll wichtige Erkenntnisse sichern, bevor die extrem dünne Mondatmosphäre zu stark durch weitere menschliche Aktivitäten verändert wird, verschiedene von den Apollo-Astronauten berichtete Effekte näher untersuchen und die Einschläge von Staubpartikeln messen, damit diese in späteren Missionen besser berücksichtigt werden können.
Durch den erfolgreichen Einsatz des LLCD können die gewonnenen Daten so schnell wie nie zur Erde weitergeleitet werden. "LLCD ist der erste Schritt auf unserer Roadmap zu einer neuen Generation der Kommunikation im Weltraum", erklärte Badri Younes von der NASA. Man sei zuversichtlich, die Technologie bald in den Regelbetrieb überführen zu können.
Damit sollen in Zukunft die starken Einschränkungen des klassischen Funks überwunden werden. Dieser bietet einerseits enge Grenzen bei der Bandbreite und außerdem stehen nur eingeschränkt Frequenzspektren zur Verfügung. Laser-Verbindungen sollen zukünftig deutlich mehr Bandbreite bereitstellen und haben außerdem den Vorteil dass sie in nahezu beliebiger Zahl aufgebaut werden können, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Insbesondere bei den geplanten Missionen, die weit über das unmittelbare Umfeld der Erde hinausgehen, will man so zukünftig weit mehr Daten gewinnen können. Dies beginnt bei sehr hochauflösenden Bildern sowie 3D-Videoübertragungen und geht bis hin zu einer großen Bandbreite an anderen Messungen.
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Christian Kahle
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