Physik-Nobelpreis: Warum es überhaupt Masse gibt
Der diesjährige Nobelpreis für Physik wurde an Peter W. Higgs und François Englert verliehen. Die beiden Wissenschaftler sind seit Jahren führend auf dem Gebiet der Erforschung von Teilchen aktiv.
Immer tiefer drangen sie dabei in die kleinsten bekannten Strukturen von Materie und Energie vor - wenn auch in der Theorie. Sie lieferten damit immerhin nichts anderes als die grundlegenden Mechanismen, die dafür benötigt werden, den Ursprung der Masse von subatomaren Teilchen verstehen zu können, wie das Nobel-Komitee in seiner Begründung für die Auswahl erklärte.
Im Zuge dessen hatten die Wissenschaftler sogar schon in den 1960er Jahren ein bisher unbekanntes Elementarteilchen vorhergesagt, dass inzwischen nach einem von ihnen benannt ist: Das Higgs-Boson. Dass hierfür ausgerechnet jetzt der Nobelpreis fällig wird, dürfte auch damit zusammenhängen, dass dieses Teilchen nun auch mit hoher Wahrscheinlichkeit experimentell nachgewiesen werden konnte.
Dies war lange Zeit nicht möglich, da kein ausreichend leistungsstarker Teilchenbeschleuniger zur Verfügung stand. Erst der Large Hadron Collider (LHC) am Schweizer Kernforschungszentrum CERN brachte die notwendigen Kapazitäten mit, wurde nach dem Start des Experiments auch schnell fündig und konnte im Sommer des letzten Jahres erste positive Ergebnisse verkünden. Eine endgültige Bestätigung der Entdeckung steht allerdings noch aus. Die Auswertung der Daten läuft zwar sogar international auf Hochtouren, doch es gibt so viel Material, dass es wohl noch bis zum Ende dieses Jahres dauern wird, es komplett zu analysieren.
Higgs ist heute 84 Jahre alt, sein Kollege Englert immerhin 80. Insofern ist es durchaus beachtlich, dass die beiden die experimentelle Bestätigung ihrer theoretischen Arbeit nach Jahrzehnten noch persönlich erleben dürfen. Und natürlich auch ihre Erhebung zu Trägern des Nobelpreises, der zwar mit üppigen rund 920.000 Euro dotiert ist, allerdings hinsichtlich seines ideellen Wertes um ein Vielfaches schwerer wiegt.
Im Zuge dessen hatten die Wissenschaftler sogar schon in den 1960er Jahren ein bisher unbekanntes Elementarteilchen vorhergesagt, dass inzwischen nach einem von ihnen benannt ist: Das Higgs-Boson. Dass hierfür ausgerechnet jetzt der Nobelpreis fällig wird, dürfte auch damit zusammenhängen, dass dieses Teilchen nun auch mit hoher Wahrscheinlichkeit experimentell nachgewiesen werden konnte.
Dies war lange Zeit nicht möglich, da kein ausreichend leistungsstarker Teilchenbeschleuniger zur Verfügung stand. Erst der Large Hadron Collider (LHC) am Schweizer Kernforschungszentrum CERN brachte die notwendigen Kapazitäten mit, wurde nach dem Start des Experiments auch schnell fündig und konnte im Sommer des letzten Jahres erste positive Ergebnisse verkünden. Eine endgültige Bestätigung der Entdeckung steht allerdings noch aus. Die Auswertung der Daten läuft zwar sogar international auf Hochtouren, doch es gibt so viel Material, dass es wohl noch bis zum Ende dieses Jahres dauern wird, es komplett zu analysieren.
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Christian Kahle
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