US-Geheimdienstchef:
Da kommt noch mehr heraus
Während die hohe US-Politik in Edward Snowden quasi einen Verräter sieht und die Geheimdienste etwas panisch auf seine Enthüllungen reagieren, geht ausgerechnet James Clapper in eine andere Richtung.
Clapper ist quasi der oberste Chef aller Geheimdienste der USA und für die Koordination derer Tätigkeiten verantwortlich. In dieser Position wäre zu erwarten, dass er die Veröffentlichung von Interna gleich einer ganzen Reihe von westlichen Diensten für die verwerflichste Tat überhaupt hält. Dies ist aber nicht der Fall.
"Es sollte klar sein, dass einige der Debatten, die das ausgelöst hat, derzeit einfach mal geführt werden müssen", erklärte Clapper laut einem Bericht der Los Angeles Times gegenüber einem Branchenverband des Rüstungssektors. "Wenn es etwas Gutes daran gibt, dann wohl das."
Allerdings bedeutet dies natürlich nicht, dass Clapper plötzlich einen kompletten Gesinnungswandel vollzogen hätte. Grundsätzlich verteidigte er die Arbeit der NSA. Eine Verantwortung für das Datenleck, das von Snowden verursacht wurde, wies er im Zuge dessen zurück und merkte an, dass die nationale Sicherheit durch die Veröffentlichungen durchaus angekratzt worden sei.
Clapper geht außerdem davon aus, dass die Sache noch längst nicht ausgestanden ist. "Da wird leider noch mehr kommen", sagte er. Dies dürfte wohl nicht nur eine Vermutung sein, da die NSA seit einiger Zeit daran arbeitet, herauszufinden, was Snowden genau mitgenommen hat und Clapper wohl aus erster Hand über die Ergebnisse dieser Prüfung informiert sein dürfte.
Wie er weiter ausführte, würde bei den Geheimdiensten derzeit auch intensiv daran gearbeitet, einen solchen Vorfall für die Zukunft zu verhindern. Zwar habe man hier auch zuvor schon viel dafür getan, "aber vielleicht nicht mit dem nötigen Nachdruck und mit der Energie, mit der wir das jetzt tun", erklärte Clapper weiter. Er kritisierte dabei auch, dass die Bürokratie in den Geheimdiensten sich offenbar nicht einmal alarmiert fühlte, nachdem Chelsea Manning im Jahr 2010 große Datenmengen aus den Regierungsnetzen zog und an Wikileaks übergab.
"Es sollte klar sein, dass einige der Debatten, die das ausgelöst hat, derzeit einfach mal geführt werden müssen", erklärte Clapper laut einem Bericht der Los Angeles Times gegenüber einem Branchenverband des Rüstungssektors. "Wenn es etwas Gutes daran gibt, dann wohl das."
Allerdings bedeutet dies natürlich nicht, dass Clapper plötzlich einen kompletten Gesinnungswandel vollzogen hätte. Grundsätzlich verteidigte er die Arbeit der NSA. Eine Verantwortung für das Datenleck, das von Snowden verursacht wurde, wies er im Zuge dessen zurück und merkte an, dass die nationale Sicherheit durch die Veröffentlichungen durchaus angekratzt worden sei.
Clapper geht außerdem davon aus, dass die Sache noch längst nicht ausgestanden ist. "Da wird leider noch mehr kommen", sagte er. Dies dürfte wohl nicht nur eine Vermutung sein, da die NSA seit einiger Zeit daran arbeitet, herauszufinden, was Snowden genau mitgenommen hat und Clapper wohl aus erster Hand über die Ergebnisse dieser Prüfung informiert sein dürfte.
Wie er weiter ausführte, würde bei den Geheimdiensten derzeit auch intensiv daran gearbeitet, einen solchen Vorfall für die Zukunft zu verhindern. Zwar habe man hier auch zuvor schon viel dafür getan, "aber vielleicht nicht mit dem nötigen Nachdruck und mit der Energie, mit der wir das jetzt tun", erklärte Clapper weiter. Er kritisierte dabei auch, dass die Bürokratie in den Geheimdiensten sich offenbar nicht einmal alarmiert fühlte, nachdem Chelsea Manning im Jahr 2010 große Datenmengen aus den Regierungsnetzen zog und an Wikileaks übergab.
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