Microsoft startet auf Xbox Live Nutzer-"Polizei"
Für die Next-Generation-Konsole Xbox One bereitet Microsoft derzeit ein Ruf-System vor, das Spieler, die sich nicht benehmen können, in die Schranken weisen soll. Bereits jetzt testet Microsoft ein Nutzer-basiertes Melde-Modus.
Wie das Gaming-Blog Joystiq unter Berufung auf einen Blog-Beitrag auf Xbox Wire berichtet, hat das Redmonder Unternehmen für seinen Xbox-Live-Dienst das so genannte "Xbox Enforcement United"-Programm angekündigt. Das lässt sich in etwa als "vereinte Xbox-Vollstreckung" übersetzen und wurde bereits in einer entsprechenden Beta-Phase gestartet.
Die Befugnisse dieser Xbox-Live-Polizei sind allerdings beschränkt, zumindest anfangs. Denn die Teilnehmer an Xbox Enforcement United können zunächst nur etwaige Verstöße beim Gamertag, also dem Spitznamen auf dem Xbox-Live-Netzwerk, melden.
Nutzer sollen helfen, unangessene Spielernamen zu finden
Dabei werden einem registrierten Community-Enforcer mehrere Xbox-Live-Namen eingeblendet, dieser kann sich durchklicken und angeben, ob der jeweilige Name beleidigend bzw. anstößig ist oder nicht. Im Zweifelsfall steht auch eine "Skip"-Funktion bereit, damit kann man sich der Stimme auch enthalten.
Damit das System so wenig fehleranfällig wie möglich ist, wurde dafür ein spezieller Algorithmus entwickelt: Dieser erfasst nicht nur die Gesamtzahl der Meldungen, sondern auch die Zuverlässigkeit der Person, die einen Verstoß "angezeigt" hat. Bei letzterem spielt beispielsweise eine Rolle, wie oft und korrekt in Vergangenheit entschieden worden ist.
Für den Anfang werden nur Gamertags auf diese Weise überprüft, nach Angaben von Glenn Kaleta, Director Xbox Live Policy & Enforcement, könnte diese Nutzer-Mithilfe auch auf weitere Bereiche ausgedehnt werden. Voraussetzung für die Teilnahme am Beta-Programm ist eine Gold-Mitgliedschaft bei Xbox Live, anfangs werden allerdings nur bestehende Xbox Live Ambassadors dafür zugelassen.
Siehe auch: Xbox One - "Keine Schummler und Deppen mehr"
Die Befugnisse dieser Xbox-Live-Polizei sind allerdings beschränkt, zumindest anfangs. Denn die Teilnehmer an Xbox Enforcement United können zunächst nur etwaige Verstöße beim Gamertag, also dem Spitznamen auf dem Xbox-Live-Netzwerk, melden.
Nutzer sollen helfen, unangessene Spielernamen zu finden
Dabei werden einem registrierten Community-Enforcer mehrere Xbox-Live-Namen eingeblendet, dieser kann sich durchklicken und angeben, ob der jeweilige Name beleidigend bzw. anstößig ist oder nicht. Im Zweifelsfall steht auch eine "Skip"-Funktion bereit, damit kann man sich der Stimme auch enthalten.
Damit das System so wenig fehleranfällig wie möglich ist, wurde dafür ein spezieller Algorithmus entwickelt: Dieser erfasst nicht nur die Gesamtzahl der Meldungen, sondern auch die Zuverlässigkeit der Person, die einen Verstoß "angezeigt" hat. Bei letzterem spielt beispielsweise eine Rolle, wie oft und korrekt in Vergangenheit entschieden worden ist.
Für den Anfang werden nur Gamertags auf diese Weise überprüft, nach Angaben von Glenn Kaleta, Director Xbox Live Policy & Enforcement, könnte diese Nutzer-Mithilfe auch auf weitere Bereiche ausgedehnt werden. Voraussetzung für die Teilnahme am Beta-Programm ist eine Gold-Mitgliedschaft bei Xbox Live, anfangs werden allerdings nur bestehende Xbox Live Ambassadors dafür zugelassen.
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