SPD: Programmieren schon in Grundschule lernen
Die Rolle, die die Grundfertigkeiten für die digitale Welt zukünftig in der Bildung spielen sollen, wird zumindest auch am Rande Wahlkampfthema. Die SPD spricht sich hier für einen frühzeitigen Start aus.
Bereits Grundschüler sollten nach Ansicht von Gesche Joost einfaches Programmieren lernen. Die im Wahlkampfteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück für Netzpolitik zuständige Designprofessorin sagte dem Nachrichtenmagazin Focus (heutige Ausgabe), die Jobs der Zukunft lägen in der digitalen Welt. "Dazu muss man programmieren können", so Joost. Zum Glück würde das immer leichter. "Eine App zu bauen ist heute fast so einfach wie Fischertechnik."
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) plädierte dafür, auch zeitlich richtig dosierten Umgang mit den digitalen Medien in den Lehrplänen festzuschreiben. Auf die Frage, ob der richtige Umgang mit dem Computer ein Kernfach in der Schule werden muss, antwortet die Ministerin dem Magazin: "Warum nicht? Digitale Geräte sind so dominant geworden, dass wir den Umgang gar nicht breit genug diskutieren können."
In ihrem aktuellen Schwerpunktfeld, der Arbeitswelt, sieht die Ministerin bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Rolle, den digitale Medien dabei spielen, die "USA, Skandinavien und Frankreich weiter". In Deutschland wisse man hingegen mehr darüber, wie man einem Burn-out vorbeuge. Das Arbeiten zu Hause im Homeoffice hält die Ministerin nur dann für sinnvoll, wenn das Berufliche auch klar vom Privaten getrennt sei, was aber häufig nicht der Fall ist, wenn man aktuelle Studien begutachtet, aus denen hervor geht, dass Beschäftigte oft selbst im Urlaub die E-Mail-Kommunikation in der Firma verfolgen.
Das Recht auf mobiles Arbeiten will von der Leyen nicht gesetzlich verankern, sondern der Entscheidung der Unternehmen und ihrer Beschäftigten überlassen. "Firmen müssen selbst entscheiden, was ihnen und der Belegschaft am besten entgegen kommt", erklärte sie.
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) plädierte dafür, auch zeitlich richtig dosierten Umgang mit den digitalen Medien in den Lehrplänen festzuschreiben. Auf die Frage, ob der richtige Umgang mit dem Computer ein Kernfach in der Schule werden muss, antwortet die Ministerin dem Magazin: "Warum nicht? Digitale Geräte sind so dominant geworden, dass wir den Umgang gar nicht breit genug diskutieren können."
In ihrem aktuellen Schwerpunktfeld, der Arbeitswelt, sieht die Ministerin bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Rolle, den digitale Medien dabei spielen, die "USA, Skandinavien und Frankreich weiter". In Deutschland wisse man hingegen mehr darüber, wie man einem Burn-out vorbeuge. Das Arbeiten zu Hause im Homeoffice hält die Ministerin nur dann für sinnvoll, wenn das Berufliche auch klar vom Privaten getrennt sei, was aber häufig nicht der Fall ist, wenn man aktuelle Studien begutachtet, aus denen hervor geht, dass Beschäftigte oft selbst im Urlaub die E-Mail-Kommunikation in der Firma verfolgen.
Das Recht auf mobiles Arbeiten will von der Leyen nicht gesetzlich verankern, sondern der Entscheidung der Unternehmen und ihrer Beschäftigten überlassen. "Firmen müssen selbst entscheiden, was ihnen und der Belegschaft am besten entgegen kommt", erklärte sie.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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