Neue Konsolen sollen AMD kräftig nach oben treiben
Der Chiphersteller AMD ist im zweiten Quartal zwar wieder in die roten Zahlen gerutscht, allerdings soll es jetzt ein rasantes Umsatzwachstum geben - wegen des bevorstehenden Starts der neuen Spielekonsolen.
Im letzten Jahresviertel hatte das Unternehmen weiterhin mit dem stark angeschlagenen Computer-Markt zu kämpfen. Die dort rückläufigen Verkaufszahlen führten dazu, dass der Umsatz des Unternehmens im Jahresvergleich von 1,41 Milliarden auf 1,16 Milliarden Dollar sank. Die Folge war ein Nettoverlust von 74 Millionen Dollar, nachdem vor einem Jahr noch 37 Millionen Dollar Überschuss verzeichnet werden konnten.
Allerdings kam es schon nicht so schlimm, wie die Analysten erwartet hatten. Diese hatten im Vorfeld mit einem Minus von 12 Cent je Aktie vor Sonderposten gerechnet. Letztlich waren es aber nur 9 Cent. Und jetzt soll es einen ordentlichen Schub geben. Das Unternehmen rechnet für das dritte Quartal mit einem Umsatzwachstum um immerhin 22 Prozent - plusminus 3 Prozentpunkte. Das Ziel steht also bei 1,42 Milliarden Dollar.
Immerhin kann AMD darauf setzen, gleich in beiden großen Vertretern der neuen Spielekonsolen-Generation vertreten zu sein: In der Xbox One von Microsoft und der Playstation 4 von Sony. Allerdings wird sich letztlich erst noch zeigen müssen, ob dies genügt, um die Verluste im PC-Geschäft über längere Zeit zu kompensieren.
Denn während der große Konkurrent Intel kräftig daran arbeitet, auch im boomenden Markt für mobile Geräte Fuß zu fassen, sieht es hinsichtlich dessen bei AMD eher schlecht aus. Denn während sich schon Intel sehr schwer tut, in dem Bereich voranzukommen, verfügt AMD nur über einen Bruchteil von dessen Ressourcen. Der Konzern versucht statt dessen, selbst ARM-Chips, wie sie im Mobilbereich eingesetzt werden, in die Produktpalette aufzunehmen. Doch auch hier wird es noch einige Zeit dauern, bis greifbare Ergebnisse vorliegen, während die Konkurrenz in dem Segment auch nicht gerade schwach aufgestellt ist.
Allerdings kam es schon nicht so schlimm, wie die Analysten erwartet hatten. Diese hatten im Vorfeld mit einem Minus von 12 Cent je Aktie vor Sonderposten gerechnet. Letztlich waren es aber nur 9 Cent. Und jetzt soll es einen ordentlichen Schub geben. Das Unternehmen rechnet für das dritte Quartal mit einem Umsatzwachstum um immerhin 22 Prozent - plusminus 3 Prozentpunkte. Das Ziel steht also bei 1,42 Milliarden Dollar.
Immerhin kann AMD darauf setzen, gleich in beiden großen Vertretern der neuen Spielekonsolen-Generation vertreten zu sein: In der Xbox One von Microsoft und der Playstation 4 von Sony. Allerdings wird sich letztlich erst noch zeigen müssen, ob dies genügt, um die Verluste im PC-Geschäft über längere Zeit zu kompensieren.
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