Schlechtes Image: Neuer Name für Intel Atom-CPUs?
Der Halbleiterriese Intel will offenbar den Markennamen "Atom" endgültig aufs Altenteil schicken. Der Grund dafür ist angeblich das nach Meinung des Unternehmens beschädigte Ansehen von Geräten mit Atom-CPU, das deren Verkaufszahlen dämpft.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der Lieferkette berichtet, prüft Intel derzeit, ob man weiterhin Prozessoren unter dem Namen "Atom" verkaufen will. Bereits zum Ende des Jahres könnte die Einstellung des Vertriebs von Chips unter dieser Bezeichnung erfolgen, heißt es.
Mit der Einführung der neuen Prozessoren der "Bay Trail-M" genannten neuen Architektur für stromsparende Low-End-Prozessoren für günstige Notebooks und Tablets könnte dann das Ende der "Atom"-CPUs eingeläutet werden. Statt sie wie bisher geplant ebenfalls unter diesem Namen zu verkaufen, werden die Chips dann als Teil der bekannten Celeron- und Pentium-Serien angeboten.
Schon vor einiger Zeit wurde bekannt, dass die für Notebooks und kleine Desktops konzipierten neuen Quad-Core-Prozessoren auf Basis der "Bay Trail"-Plattform wohl als Pentium- und Celeron-Modelle auf den Markt kommen. Nun ist angedacht, dass man auch bei Smartphones und Tablets auf den Namen verzichtet, um die Verkäufe von damit ausgestatteten Geräten zu steigern.
Ursprünglich waren die Atom-CPUs vor allem in Netbooks und anderen besonders günstigen PCs eingesetzt worden. Weil die Netbooks aber die Anforderungen in Sachen Leistung und Nutzungserlebnis nicht auf Dauer erfüllen konnten und der Trend zunehmend zu Tablets geht, sind die Geräte mittlerweile weitgehend vom Markt verschwunden.
Übrig ist ein schlechtes Image, das den neuen sparsamen, aber deutlich leistungsfähigeren Low-End-CPUs aus dem Hause Intel anhaften könnte. Intel geht angeblich davon aus, dass sich Smartphones und Tablets mit seinen Mobil-CPUs auch deshalb nicht so gut verkaufen wie erhofft, weil die darin verbauten Chips in den Köpfen der Kunden wegen der Bezeichnung als Atom-CPUs als wenig leistungsstark gelten.
Ob Intel nun einen neuen Markennamen für die in Smartphones und Tablets verwendeten neuen Prozessoren einführt, ist noch nicht bekannt. Aktuell hat man bereits entsprechende Chips auf Basis der "Clover Trail+"-Plattform im Angebot, doch diese finden trotz ihrer im Vergleich zu High-End-SoCs aus dem ARM-Bereich durchaus vergleichbaren oder teilweise sogar höheren Leistung noch nicht die dringend gesuchten Abnehmer.
Mit der Einführung der neuen Prozessoren der "Bay Trail-M" genannten neuen Architektur für stromsparende Low-End-Prozessoren für günstige Notebooks und Tablets könnte dann das Ende der "Atom"-CPUs eingeläutet werden. Statt sie wie bisher geplant ebenfalls unter diesem Namen zu verkaufen, werden die Chips dann als Teil der bekannten Celeron- und Pentium-Serien angeboten.
Schon vor einiger Zeit wurde bekannt, dass die für Notebooks und kleine Desktops konzipierten neuen Quad-Core-Prozessoren auf Basis der "Bay Trail"-Plattform wohl als Pentium- und Celeron-Modelle auf den Markt kommen. Nun ist angedacht, dass man auch bei Smartphones und Tablets auf den Namen verzichtet, um die Verkäufe von damit ausgestatteten Geräten zu steigern.
Ursprünglich waren die Atom-CPUs vor allem in Netbooks und anderen besonders günstigen PCs eingesetzt worden. Weil die Netbooks aber die Anforderungen in Sachen Leistung und Nutzungserlebnis nicht auf Dauer erfüllen konnten und der Trend zunehmend zu Tablets geht, sind die Geräte mittlerweile weitgehend vom Markt verschwunden.
Übrig ist ein schlechtes Image, das den neuen sparsamen, aber deutlich leistungsfähigeren Low-End-CPUs aus dem Hause Intel anhaften könnte. Intel geht angeblich davon aus, dass sich Smartphones und Tablets mit seinen Mobil-CPUs auch deshalb nicht so gut verkaufen wie erhofft, weil die darin verbauten Chips in den Köpfen der Kunden wegen der Bezeichnung als Atom-CPUs als wenig leistungsstark gelten.
Ob Intel nun einen neuen Markennamen für die in Smartphones und Tablets verwendeten neuen Prozessoren einführt, ist noch nicht bekannt. Aktuell hat man bereits entsprechende Chips auf Basis der "Clover Trail+"-Plattform im Angebot, doch diese finden trotz ihrer im Vergleich zu High-End-SoCs aus dem ARM-Bereich durchaus vergleichbaren oder teilweise sogar höheren Leistung noch nicht die dringend gesuchten Abnehmer.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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