Smartphones boomen nun auch bei älteren Nutzern
Smartphones sind längst nicht mehr eine Produktklasse für die technikaffine Jugend. In letzter Zeit sind auch immer mehr Menschen in der Altersgruppe über 50 Jahre auf die Geräte umgestiegen.
Aktuell besitzen 40 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren ein Smartphone. Vor einem Jahr waren es erst 34 Prozent. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM. In der Altersklasse der 50 bis 64-Jährigen ist der Anteil der Smartphone-Besitzer allein in den vergangenen gut sechs Monaten um die Hälfte gestiegen - von 26 auf 39 Prozent.
Nicht genauer untersucht wurde allerdings die Motivation hinter dem Umstieg bei den zahlreichen neuen Nutzern. So bieten die Geräte gerade in Verbindung mit mobilen Datentarifen viele Vorteile gegenüber den klassischen Feature-Phones. Wie stark die neuen Funktionen aber genutzt werden, bleibt erst einmal unklar. Denn ein guter Teil der neu hinzugekommenen Anwender dürfte auch schlicht deshalb nun ein Smartphone besitzen, weil von den Netzbetreibern kaum noch andere Geräte angeboten werden. Einzig unter den Senioren ab 65 Jahren haben Smartphones erst eine Verbreitung von 7 Prozent erreicht, was auch daran liegen kann, dass diese eher selten versuchen, bei den Geräten auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Laut der Umfrage besitzen immerhin noch 13 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre gar kein Mobiltelefon, also weder ein Smartphone noch ein herkömmliches Gerät. Auch hier ist der Anteil der Senioren am höchsten: Fast 40 Prozent aller Personen ab 65 Jahren haben kein Handy.
Nach Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO werden in diesem Jahr voraussichtlich 28 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg um 29 Prozent. Rund 81 Prozent aller in diesem Jahr verkauften Handys sind nach den Prognosen Smartphones.
Nicht genauer untersucht wurde allerdings die Motivation hinter dem Umstieg bei den zahlreichen neuen Nutzern. So bieten die Geräte gerade in Verbindung mit mobilen Datentarifen viele Vorteile gegenüber den klassischen Feature-Phones. Wie stark die neuen Funktionen aber genutzt werden, bleibt erst einmal unklar. Denn ein guter Teil der neu hinzugekommenen Anwender dürfte auch schlicht deshalb nun ein Smartphone besitzen, weil von den Netzbetreibern kaum noch andere Geräte angeboten werden. Einzig unter den Senioren ab 65 Jahren haben Smartphones erst eine Verbreitung von 7 Prozent erreicht, was auch daran liegen kann, dass diese eher selten versuchen, bei den Geräten auf dem neuesten Stand zu bleiben.
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Christian Kahle
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