Milliardendeal offiziell:
Yahoo übernimmt Tumblr
Das Internetunternehmen Yahoo hat offiziell bestätigt, den Blogdienst Tumblr für 1,1 Milliarden Dollar (885 Millionen Euro) zu übernehmen. Ein abschließendes Abkommen sei getroffen, gab Yahoo bekannt.
Tumblr solle als Eigenmarke erhalten werden und auch Gründer David Karp bleibe als Vorstandsvorsitzender bei Tumblr mit an Bord, hieß es weiter. Über das Geschäft, von dem sich Yahoo Zugang zu jungen Internet-Usern erhofft, war bereits seit Tagen spekuliert worden. Tumblr (in etwa: durchmixen) wurde erst 2007 gegründet, mittlerweile hostet der Dienst rund 100 Millionen Mikroblogs, auf denen im sozialen Netzwerk multimedial zu fast jedem Thema gepostet wird.
Tumblr gewinne derzeit 120.000 neue registrierte Nutzer täglich und habe mehr als 300 Millionen Unique User monatlich, begründete Yahoo den Schritt in einer Pressemitteilung. Yahoo erwarte durch die Akquisition ungefähr 20 Prozent mehr Internet-Traffic auf eigenen Seiten und 50 Prozent mehr Reichweite.
Die 1,1 Milliarden Dollar würden hauptsächlich direkt überwiesen, hieß es weiter. Damit dürften Karp und das Top-Management von Tumblr quasi über Nacht private finanzielle Fragen nachhaltig gelöst haben. "Tumblr definiert Art und Weise, wie man sich online ausdrückt, neu", sagte Yahoo-Chefin Marissa Mayer, die vor knapp einem Jahr das Ruder bei Yahoo übernahm. Tumblr als das am schnellsten wachsende Medien-ähnliche Angebot und Yahoo als Internet-Pionier seien eine tolle Kombination.
Auch Karp fand warme Worte: "Wir sind stolz, die Unterstützung von Yahoo und deren Team zu haben, denn wir teilen den Traum, das Internet zur bestimmenden kreativen Leinwand zu machen." Der Deal soll in der zweiten Jahreshälfte offiziell abgewickelt werden. An Tumblr, das besonders in den USA bereits Facebook Konkurrenz macht, soll auch Microsoft Interesse gehabt haben. Weiter in Eigenregie laufen der Kurznachrichtendienst Twitter und die virtuelle Pinnwand Pinterest, die wegen ihrer Nutzerzahlen ebenfalls als Übernahmekandidaten gehandelt werden.
Tumblr gewinne derzeit 120.000 neue registrierte Nutzer täglich und habe mehr als 300 Millionen Unique User monatlich, begründete Yahoo den Schritt in einer Pressemitteilung. Yahoo erwarte durch die Akquisition ungefähr 20 Prozent mehr Internet-Traffic auf eigenen Seiten und 50 Prozent mehr Reichweite.
Die 1,1 Milliarden Dollar würden hauptsächlich direkt überwiesen, hieß es weiter. Damit dürften Karp und das Top-Management von Tumblr quasi über Nacht private finanzielle Fragen nachhaltig gelöst haben. "Tumblr definiert Art und Weise, wie man sich online ausdrückt, neu", sagte Yahoo-Chefin Marissa Mayer, die vor knapp einem Jahr das Ruder bei Yahoo übernahm. Tumblr als das am schnellsten wachsende Medien-ähnliche Angebot und Yahoo als Internet-Pionier seien eine tolle Kombination.
Auch Karp fand warme Worte: "Wir sind stolz, die Unterstützung von Yahoo und deren Team zu haben, denn wir teilen den Traum, das Internet zur bestimmenden kreativen Leinwand zu machen." Der Deal soll in der zweiten Jahreshälfte offiziell abgewickelt werden. An Tumblr, das besonders in den USA bereits Facebook Konkurrenz macht, soll auch Microsoft Interesse gehabt haben. Weiter in Eigenregie laufen der Kurznachrichtendienst Twitter und die virtuelle Pinnwand Pinterest, die wegen ihrer Nutzerzahlen ebenfalls als Übernahmekandidaten gehandelt werden.
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