WSJ: Yahoo bietet 1,1 Milliarden Dollar für Tumblr
Im Internet-Business verdichten sich die Hinweise auf die erste Milliarden-Übernahme seit geraumer Zeit: Der Verwaltungsrat von Yahoo hat laut Wall Street Journal (WSJ) ein Angebot von 1,1 Milliarden Dollar für die Blogger-Plattform Tumblr gebilligt.
Der Deal könnte bereits am morgigen Montag besiegelt und öffentlich gemacht werden, meldete das Wirtschaftsmagazin weiter unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise. Das Interesse von Yahoo an dem gerade in den USA populären Tumblr-Netzwerk war bereits seit einigen Tagen bekannt.
Die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer soll das Geschäft persönlich angestoßen haben, um ihr Unternehmen wieder "cooler" zu machen. Tumblr funktioniert wie eine Mischung aus Twitter, Instagram und Wordpress - Mikroblogging, das auf Kommentarfunktionen verzichtet, aber erlaubt, verschiedenste Medienquellen komfortabel einzupflegen, zu teilen, zu favorisieren und gutzuheißen. Ein gutes Beispiel ist die dem verstorbenen nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-Il gewidmete Webseite, die durch Fotobeweise den Wahnsinn von Planwirtschaft offenlegt.
2007 gegründet, hat Tumblr (in etwa: durchmixen) mittlerweile rund 100 Millionen User. Gerade unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen läuft der Dienst in den USA anscheinend bereits Facebook den Rang ab. Internet-Pionier Yahoo könnte also darauf setzen, die Kunden von morgen bereits heute an sich zu binden.
Einnahmen erzielt Tumblr, im Grunde ein soziales Netzwerk, durch Werbung, wenn auch bisher in bescheidenem Rahmen. Yahoo will offensichtlich das aktuelle Management rund um Gründer David Karp im Amt belassen. Für diese dürfte das - offiziell noch nicht bestätigte -Geschäft finanziell überaus lohnend und durch die Anbindung an ein Großunternehmen auch inhaltlich spannend sein. Yahoo würde mit dem Deal seine von Mayer betriebene Neuorientierung spektakulär fortsetzen.
Die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer soll das Geschäft persönlich angestoßen haben, um ihr Unternehmen wieder "cooler" zu machen. Tumblr funktioniert wie eine Mischung aus Twitter, Instagram und Wordpress - Mikroblogging, das auf Kommentarfunktionen verzichtet, aber erlaubt, verschiedenste Medienquellen komfortabel einzupflegen, zu teilen, zu favorisieren und gutzuheißen. Ein gutes Beispiel ist die dem verstorbenen nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-Il gewidmete Webseite, die durch Fotobeweise den Wahnsinn von Planwirtschaft offenlegt.
2007 gegründet, hat Tumblr (in etwa: durchmixen) mittlerweile rund 100 Millionen User. Gerade unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen läuft der Dienst in den USA anscheinend bereits Facebook den Rang ab. Internet-Pionier Yahoo könnte also darauf setzen, die Kunden von morgen bereits heute an sich zu binden.
Einnahmen erzielt Tumblr, im Grunde ein soziales Netzwerk, durch Werbung, wenn auch bisher in bescheidenem Rahmen. Yahoo will offensichtlich das aktuelle Management rund um Gründer David Karp im Amt belassen. Für diese dürfte das - offiziell noch nicht bestätigte -Geschäft finanziell überaus lohnend und durch die Anbindung an ein Großunternehmen auch inhaltlich spannend sein. Yahoo würde mit dem Deal seine von Mayer betriebene Neuorientierung spektakulär fortsetzen.
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