Zwischenbilanz: Facebooks erstes Jahr an der Börse
Vor genau einem Jahr, am 18. Mai 2012, ging das Börsendebüt des größten sozialen Netzwerkes der Welt über die Bühne. An den Ausgabekurs von 38 Dollar konnte die Facebook-Aktie nie wieder anknüpfen.
"Facebook sollte die größte Party des Jahres an der Wall Street werden. Es war der größte Börsengang eines Internetunternehmens, seitdem 2004 die Aktien von Google erstmals an der Nasdaq gehandelt wurden.", schreibt etwa die FAZ aktuell unter der Überschrift "Das Debakel auf dem Börsenparkett"
Aufstieg und Fall von Facebook interessieren zum Jahrestag die Korrespondenten nahezu aller Leitmedien. Denn Facebooks Marktkapitalisierung war eben kein alltägliches Ereignis. "Die Leiden der Facebook-Jünger nach dem Börsengang" titelt die Welt.
Auf im Nachhinein unglaubliche 100 Milliarden US-Dollar war Facebook eingestuft worden. Jetzt, wo sich die Aktie langsam wieder erholt, sind es noch 63 Milliarden Dollar, der Aktienkurs stagniert bei 26 Dollar. "Vom Wunderkind-Image ist nicht mehr viel übrig", schreibt die Welt.
Nicht nur Stern Online erinnert auch an die Begleitumstände beim Börsendebüt: "Zuerst brach das Computersystem des Börsenbetreibers Nasdaq unter dem Ansturm von Kauf- und Verkaufsaufträgen zusammen." Später wurden deshalb Millionen Entschädigung gezahlt, über Strafgelder wird laut FAZ immer noch verhandelt.
Aber Facebook, personalisiert durch Gründer Mark Zuckerberg, hat zuletzt ordentliche Quartalszahlen vorgelegt und scheint das Problem, bei der mobilen Nutzung zu wenig Werbegelder einzunehmen, in den Griff zu bekommen. Dennoch droht Ungemach: "Ist Facebook noch cool?" bringt Bild die Frage der Investoren auf den Punkt. Denn vieles deutet darauf hin, dass Jugendliche längst von Facebook zu Diensten wie Tumblr, Instagram und WhatsApp weiterziehen. Zumindest muss Facebook rückläufige Nutzerzahlen in Kernmärkten wie den USA und Großbritannien einräumen, bemerken auch andere Kommentatoren.
Während Facebook mit dem Kartendienst Waze über eine Übernahme verhandelt und Yahoo offensichtlich an Tumblr dran ist - beide Geschäfte könnten die Milliardengrenze knacken -, fragt sich die FAZ, ob durch das Schicksal der Facebook-Aktie Börsengänge wie etwa von Twitter verhindert werden. Für Anleger zumindest macht die Story einmal mehr deutlich, wie dicht Gewinn und Verlust an der Börse zusammenliegen - selbst wenn mehr als eine Milliarde Anwender hinter einem Internet-Dienst stehen.
Aufstieg und Fall von Facebook interessieren zum Jahrestag die Korrespondenten nahezu aller Leitmedien. Denn Facebooks Marktkapitalisierung war eben kein alltägliches Ereignis. "Die Leiden der Facebook-Jünger nach dem Börsengang" titelt die Welt.
Auf im Nachhinein unglaubliche 100 Milliarden US-Dollar war Facebook eingestuft worden. Jetzt, wo sich die Aktie langsam wieder erholt, sind es noch 63 Milliarden Dollar, der Aktienkurs stagniert bei 26 Dollar. "Vom Wunderkind-Image ist nicht mehr viel übrig", schreibt die Welt.
Nicht nur Stern Online erinnert auch an die Begleitumstände beim Börsendebüt: "Zuerst brach das Computersystem des Börsenbetreibers Nasdaq unter dem Ansturm von Kauf- und Verkaufsaufträgen zusammen." Später wurden deshalb Millionen Entschädigung gezahlt, über Strafgelder wird laut FAZ immer noch verhandelt.
Aber Facebook, personalisiert durch Gründer Mark Zuckerberg, hat zuletzt ordentliche Quartalszahlen vorgelegt und scheint das Problem, bei der mobilen Nutzung zu wenig Werbegelder einzunehmen, in den Griff zu bekommen. Dennoch droht Ungemach: "Ist Facebook noch cool?" bringt Bild die Frage der Investoren auf den Punkt. Denn vieles deutet darauf hin, dass Jugendliche längst von Facebook zu Diensten wie Tumblr, Instagram und WhatsApp weiterziehen. Zumindest muss Facebook rückläufige Nutzerzahlen in Kernmärkten wie den USA und Großbritannien einräumen, bemerken auch andere Kommentatoren.
Während Facebook mit dem Kartendienst Waze über eine Übernahme verhandelt und Yahoo offensichtlich an Tumblr dran ist - beide Geschäfte könnten die Milliardengrenze knacken -, fragt sich die FAZ, ob durch das Schicksal der Facebook-Aktie Börsengänge wie etwa von Twitter verhindert werden. Für Anleger zumindest macht die Story einmal mehr deutlich, wie dicht Gewinn und Verlust an der Börse zusammenliegen - selbst wenn mehr als eine Milliarde Anwender hinter einem Internet-Dienst stehen.
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