Wenn USA Fußball-WM gewinnen:
NASA will Ball zum Mond schießen
Die NASA verspricht der US-Fußballnationalmannschaft einen "außerirdischen" Anreiz. Holt das Team den aktuellen Weltmeistertitel, wird ein Fußball zum Mond geschickt. Die Aktion soll gezielt Sport und Wissenschaft verbinden.
Aktuell richten die USA das Turnier gemeinsam mit Mexiko und Kanada aus. Die amerikanische Mannschaft hat die Gruppenphase als Tabellenerster abgeschlossen und trifft in der Nacht auf morgen das Team aus Bosnien und Herzegowina. Es wäre auch nicht der erste "außerirdische" Ball, denn offizielle Sportgerät mit dem Namen Trionda befindet bereits auf der Internationalen Raumstation ISS.
Wie die Nachrichtenagentur AFP (via Phys.org) berichtet, bezieht sich die Ankündigung der NASA auf ein historisches Ereignis aus dem Jahr 1971. Damals nahm der Astronaut Alan Shepard einen modifizierten Golfschläger sowie zwei Bälle auf die Mission Apollo 14 mit. Er führte auf der Mondoberfläche einige Schläge aus. Die NASA plant nun, das Vorhaben mit dem Transport eines Fußballs bei künftigen Missionen zu wiederholen.
Obwohl das Versprechen eine hohe mediale Aufmerksamkeit generiert, schätzen Experten die sportliche Umsetzung als schwierig ein. Isaacman selbst räumte ein, dass die Wahrscheinlichkeit eines Turniersiegs der US-Auswahl eher gering sei. Zudem argumentieren Kritiker, dass der knappe und teure Frachtraum von Weltraummissionen primär für wissenschaftliche Instrumente genutzt werden sollte. Symbolische Gegenstände haben nach deren Ansicht dort keinen Platz.
Die Raumfahrtbehörde verteidigt das Vorhaben jedoch als wichtige Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit. Solche Aktionen ziehen junge Menschen an und wecken Begeisterung für naturwissenschaftliche Berufe, meint Isaacman.
Würdet ihr euch über einen Fußball auf dem Mond freuen oder seht ihr den Frachtraum für solche PR-Aktionen als verschwendet an? Teilt eure Meinung gerne unten in den Kommentaren mit uns!
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Siehe auch:
Wette um den WM-Titel
Die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA hat der heimischen Fußballnationalmannschaft einen außergewöhnlichen Anreiz für die laufende und (größtenteils) im eigenen Land stattfindende Weltmeisterschaft in Aussicht gestellt. NASA-Chef Jared Isaacman versprach gestern bei einer Präsentation über zukünftige Mondbasen, einen Fußball auf den Mond zu schicken, falls das US-Team den Titel holt. Das Vorhaben soll die Spieler motivieren und die Verbindung von Wissenschaft und Sport stärken.Aktuell richten die USA das Turnier gemeinsam mit Mexiko und Kanada aus. Die amerikanische Mannschaft hat die Gruppenphase als Tabellenerster abgeschlossen und trifft in der Nacht auf morgen das Team aus Bosnien und Herzegowina. Es wäre auch nicht der erste "außerirdische" Ball, denn offizielle Sportgerät mit dem Namen Trionda befindet bereits auf der Internationalen Raumstation ISS.
Wie die Nachrichtenagentur AFP (via Phys.org) berichtet, bezieht sich die Ankündigung der NASA auf ein historisches Ereignis aus dem Jahr 1971. Damals nahm der Astronaut Alan Shepard einen modifizierten Golfschläger sowie zwei Bälle auf die Mission Apollo 14 mit. Er führte auf der Mondoberfläche einige Schläge aus. Die NASA plant nun, das Vorhaben mit dem Transport eines Fußballs bei künftigen Missionen zu wiederholen.
Logistik und Wahrscheinlichkeit
Sollte die US-Auswahl tatsächlich den Pokal gewinnen, würde der Ball als Teil der Nutzlast für kommende Flüge des Artemis-Programms reisen. Carlos Garcia-Galan, der als Ingenieur für das Orion-Raumschiff verantwortlich ist, bestätigte die Umsetzbarkeit. Er erklärte, dass das geringe Gewicht des Balls keine logistischen Schwierigkeiten für den Transport verursachen würde. Ein entsprechender Platz in den Kapseln werde definitiv freigehalten.Obwohl das Versprechen eine hohe mediale Aufmerksamkeit generiert, schätzen Experten die sportliche Umsetzung als schwierig ein. Isaacman selbst räumte ein, dass die Wahrscheinlichkeit eines Turniersiegs der US-Auswahl eher gering sei. Zudem argumentieren Kritiker, dass der knappe und teure Frachtraum von Weltraummissionen primär für wissenschaftliche Instrumente genutzt werden sollte. Symbolische Gegenstände haben nach deren Ansicht dort keinen Platz.
Die Raumfahrtbehörde verteidigt das Vorhaben jedoch als wichtige Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit. Solche Aktionen ziehen junge Menschen an und wecken Begeisterung für naturwissenschaftliche Berufe, meint Isaacman.
Würdet ihr euch über einen Fußball auf dem Mond freuen oder seht ihr den Frachtraum für solche PR-Aktionen als verschwendet an? Teilt eure Meinung gerne unten in den Kommentaren mit uns!
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Zusammenfassung
- Die NASA verspricht bei einem WM-Sieg der USA einen Fußball auf dem Mond
- Das Ziel der Aktion ist es, Begeisterung für MINT-Fächer zu fördern und wecken
- Ingenieure halten den Transport des leichten Balles für technisch machbar
- Kritiker bemängeln die Nutzung von wertvollem Frachtraum für PR-Zwecke hier
- Das Vorhaben lehnt sich an die historische Golf-Aktion von Apollo 14 an
Siehe auch:
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