Neuer Android-Chef gibt sein erstes Interview
Sundar Pichai ist bei Google der Chef von sowohl Android und Chrome, man kann also zweifellos von einem "starken Mann" sprechen. Wirklich viel ist über den gebürtigen Inder und Nachfolger von Andy Rubin aber nicht bekannt.
Im Vorfeld der Google I/O gab Pichai nun sein erstes großes Interview und sprach mit dem bekannten US-Technik-Magazin Wired über seine neue Rolle beim Unternehmen, dem er seit 2004 angehört. Sundar Pichai ist inzwischen einer der wichtigsten Manager des kalifornischen Suchmaschinenunternehmens, wo er offiziell den Titel Senior Vice President trägt und für Android, Chrome und Google Apps verantwortlich ist.
Pichai übt sich im Gespräch mit Wired aber vor allem in einer Disziplin: der Zurückhaltung. Über Konkurrenten verliert er kein böses Wort und spielt auch die immer wieder (zumindest) als schwierig bezeichnete Beziehung zwischen Google und Samsung herunter.
Sundar Pichai, Chef von Android, Chrome und Google Apps
Die angeblichen Differenzen und Spannungen mit den Koreanern würden vielmehr von der Presse sehr aufgeblasen werden, meint Pichai. Samsung sei "ein großartiger Partner", mit dem man auch regelmäßig zusammenarbeite. Als Beweis zückte er dabei auch gleich ein neues Galaxy S4 aus der Tasche.
Die Dominanz von Samsung auf dem Android-Markt habe auch zur Folge, so Wired in einer Folgefrage, dass sich kaum jemand ernsthafte Sorgen um die Tatsache mache, dass Google seine (neue) Tochter Motorola Moblity zu sehr begünstigen könnte. Hierzu blieb Pichai vage und meinte, dass "im Sinne des Android-Ökosystems" Motorola "bloß ein (weiterer) Partner" sei.
Auch im Hinblick auf stark veränderte Versionen wie beim Amazon Kindle Fire oder dem Facebook-Aufsatz Home bemühte sich Pichai um diplomatische Aussagen: Man befürworte Innovationen (ganz grundsätzlich), Android sei schließlich als sehr anpassbares System angelegt. Seine persönliche Meinung ist dabei, dass sich erst zeigen wird, wie sich Home entwickelt. Für Mark Zuckerberg stünden Menschen im Mittelpunkt von allem, Pichais Ansatz habe dagegen eine etwas andere Gewichtung, nämlich eine "mit vielen Facetten".
Pichai übt sich im Gespräch mit Wired aber vor allem in einer Disziplin: der Zurückhaltung. Über Konkurrenten verliert er kein böses Wort und spielt auch die immer wieder (zumindest) als schwierig bezeichnete Beziehung zwischen Google und Samsung herunter.
Sundar Pichai, Chef von Android, Chrome und Google Apps
Die angeblichen Differenzen und Spannungen mit den Koreanern würden vielmehr von der Presse sehr aufgeblasen werden, meint Pichai. Samsung sei "ein großartiger Partner", mit dem man auch regelmäßig zusammenarbeite. Als Beweis zückte er dabei auch gleich ein neues Galaxy S4 aus der Tasche.
Die Dominanz von Samsung auf dem Android-Markt habe auch zur Folge, so Wired in einer Folgefrage, dass sich kaum jemand ernsthafte Sorgen um die Tatsache mache, dass Google seine (neue) Tochter Motorola Moblity zu sehr begünstigen könnte. Hierzu blieb Pichai vage und meinte, dass "im Sinne des Android-Ökosystems" Motorola "bloß ein (weiterer) Partner" sei.
Auch im Hinblick auf stark veränderte Versionen wie beim Amazon Kindle Fire oder dem Facebook-Aufsatz Home bemühte sich Pichai um diplomatische Aussagen: Man befürworte Innovationen (ganz grundsätzlich), Android sei schließlich als sehr anpassbares System angelegt. Seine persönliche Meinung ist dabei, dass sich erst zeigen wird, wie sich Home entwickelt. Für Mark Zuckerberg stünden Menschen im Mittelpunkt von allem, Pichais Ansatz habe dagegen eine etwas andere Gewichtung, nämlich eine "mit vielen Facetten".
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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