Berichte: Facebook will Kartendienst Waze kaufen
Facebook bleibt auf Expansionskurs: Das größte soziale Netzwerk der Welt will Medienberichten zufolge den rasant wachsenden israelischen Kartendienst Waze übernehmen.
Laut Wallstreet Journal könnten bei dem Deal, wenn er tatsächlich zustande kommt, eine Milliarde Dollar fließen. Waze, in Israel gestartet, ist eine Navigationssoftware für Smartphones, deren Besonderheit darin liegt, dass sich die Nutzer gegenseitig über Staus, Unfälle und andere Verkehrshindernisse informieren. Derzeit soll Waze, das für alle gängigen mobilen Betriebssysteme vorliegt, knapp 50 Millionen User haben.
Facebook verfügt bislang noch über kein eigenes Kartenmaterial, richtet sich aber zunehmend auf mobile Nutzer aus. Mit Waze könnte Facebook der Sprung ins Auto gelingen, schreibt Bloomberg. Grundsätzlich könnte das Kartenmaterial zukünftig auch für mehr Funktionen als Navigation herhalten. Ortsbezogene Werbung darf in dem Zusammenhang für Facebook eine attraktive Option zur Refinanzierung bieten.
Das preisgekrönte Waze ist besonders in den USA sehr populär und wird dort auch von Medien für die Verkehrshinweise genutzt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz scheint das Datenmaterial aber noch dürftig zu sein, bemerken Beobachter.
Im vergangenen Jahr hatte Facebook den Fotodienst Instagram für letztendlich rund 800 Millionen Dollar übernommen. Ob Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wie damals in die Verhandlungen mit Waze direkt eingeschaltet ist, wissen die US-Medien bislang nicht.
Facebook verfügt bislang noch über kein eigenes Kartenmaterial, richtet sich aber zunehmend auf mobile Nutzer aus. Mit Waze könnte Facebook der Sprung ins Auto gelingen, schreibt Bloomberg. Grundsätzlich könnte das Kartenmaterial zukünftig auch für mehr Funktionen als Navigation herhalten. Ortsbezogene Werbung darf in dem Zusammenhang für Facebook eine attraktive Option zur Refinanzierung bieten.
Das preisgekrönte Waze ist besonders in den USA sehr populär und wird dort auch von Medien für die Verkehrshinweise genutzt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz scheint das Datenmaterial aber noch dürftig zu sein, bemerken Beobachter.
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