Googles neuer Video-Codec kommt am 17. Juni
Google plant, den selbst entwickelten Video-Code VP9 vom 17. Juni an für seinen Webbrowser Chrome und anschließend auch für die Videoplattform YouTube zu verwenden.
Der Suchmaschinenriese hatte schon 2010 das Projekt WebM angestoßen, um einen konkurrenzfähigen Video-Codec zu schaffen, der frei von Lizenzgebühren ist. Daraus entstand auch der Codec VP8, der aber laut Cnet bis heute eher eine Rarität im Internet geblieben ist.
VP9 hingegen soll von Beginn an in echte Konkurrenz zu den derzeit vorherrschenden Codecs H.264 und Nachfolger H.265 treten. Entwickler Matt Frost kündigte in einem Blogpost an, dass VP9 künftig bei Chrome und Chrome OS als bevorzugter Codec unterstützt werde und auch Googles Videodienst YouTube mitziehe.
Cnet sieht darin einen "Meilenstein", der sich auch auf Googles Verbündete wie die Mozilla-Stiftung auswirken werde. Die VP9-Unterstützer streben an, endlich einen leistungsstarken Video-Codec zu verbreiten, der gebührenfrei ist und Patentkämpfe der Vergangenheit hinter sich lässt.
VP8 hatte mit dem Manko zu kämpfen, in Patentstreite verwickelt zu werden und so nicht wirklich in den Status einer Open-Source-Software zu gelangen. VP9 soll den Bitstream so optimieren, dass nur noch die Hälfte der bisher üblichen Datenmenge übertragen werden muss, um ein sauberes Bild- und Tonsignal zu erzeugen. Dies ist angesichts von manchmal schwachen Mobilverbindungen und Drosselplänen bei Flatrates für den User von großem Vorteil.
VP9 hingegen soll von Beginn an in echte Konkurrenz zu den derzeit vorherrschenden Codecs H.264 und Nachfolger H.265 treten. Entwickler Matt Frost kündigte in einem Blogpost an, dass VP9 künftig bei Chrome und Chrome OS als bevorzugter Codec unterstützt werde und auch Googles Videodienst YouTube mitziehe.
Cnet sieht darin einen "Meilenstein", der sich auch auf Googles Verbündete wie die Mozilla-Stiftung auswirken werde. Die VP9-Unterstützer streben an, endlich einen leistungsstarken Video-Codec zu verbreiten, der gebührenfrei ist und Patentkämpfe der Vergangenheit hinter sich lässt.
VP8 hatte mit dem Manko zu kämpfen, in Patentstreite verwickelt zu werden und so nicht wirklich in den Status einer Open-Source-Software zu gelangen. VP9 soll den Bitstream so optimieren, dass nur noch die Hälfte der bisher üblichen Datenmenge übertragen werden muss, um ein sauberes Bild- und Tonsignal zu erzeugen. Dies ist angesichts von manchmal schwachen Mobilverbindungen und Drosselplänen bei Flatrates für den User von großem Vorteil.
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