Gates Foundation plant Neuerfindung der Toilette

In den kommenden Jahren will sich die Bill & Melinda Gates Foundation unter anderem auf die Verbesserung der Hygienebedingungen in Entwicklungsländern konzentrieren. Dazu hat sich die Stiftung nun geäußert. 42 Millionen US-Dollar will die Bill & Melinda Gates Foundation in verschiedene Projekte investieren, heißt es in der veröffentlichten Mitteilung. Eines dieser Projekte stellt die so genannte "Neuerfindung der Toilette" dar.

Diesbezüglich soll eine Toilette entwickelt werden, die keinen Wasserzufluss und kein Abflussrohr benötigt. Abgesehen davon will man diesbezüglich auf Elektrizität verzichten und die laufenden Kosten sehr gering halten. Das Ziel ist es, nicht mehr als 5 US-Cent im Hinblick auf die Kosten pro Tag zu verursachen.

Sylvia Mathews Burwell von der Gates Foundation ist an diesem Projekt beteiligt und hat sich zu den Plänen näher geäußert. In ihren Augen brauche es im Hinblick auf die Verbesserung der Hygienebedingungen neue Ideen und neue Ansätze.

Keine Innovation habe in den letzten 200 Jahren mehr dazu beigetragen, die Gesundheit zu verbessern, als die von der Erfindung der Wassertoilette angeführte Hygienerevolution. Allerdings profitiere von den damit verbundenen Vorteilen nur etwa ein Drittel der Weltbevölkerung in vollem Umfang.
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