Informa: WhatsApp und Co. überrunden die SMS
Im vergangenen Jahr sind weltweit erstmals mehr Kurznachrichten über Messenger-Dienste wie WhatsApp verschickt worden als herkömmliche SMS. Zu dem Ergebnis kommt eine Analyse des Marktforschungsinstituts Informa.
2012 seien täglich global rund 17,6 Milliarden traditionelle SMS versandt worden. Dem gegenüber standen bereits durchschnittlich 19,1 Milliarden alternative Direktnachrichten täglich, meldet Informa. Es sei aber bislang nicht zu erwarten, dass die SMS ganz aussterbe.
Für die Mobilfunkanbieter sind die Konsequenzen dennoch deutlich spürbar. Der SMS-Versand war für sie lange Jahre ein Wachstumsgeschäft mit großen Gewinnmargen. In Spanien sei der mit SMS erzielte Umsatz beispielsweise von 1,1 Milliarden Euro im Jahr 2007 auf 758,5 Millionen Euro im Jahr 2011 gefallen, schreibt das in London gegründete Institut, welches seine Zentrale mittlerweile in der Schweiz hat.
Um die SMS, die im letzten Jahr 20. Geburtstag feierte, weiter attraktiv zu halten, beinhalten hierzulande die meisten Mobil-Verträge ein Kontingent von Gratis-SMS. O2 bietet den SMS-Versand seit Kurzem national sogar völlig kostenfrei an. Für den Empfang von Sicherheitscodes (SMS-TAN) sind WhatsApp und Co. derzeit noch nicht geeignet, hier wird die SMS zunächst noch eine Exklusiv-Position einnehmen.
Sicherheitslücken bei WhatsApp und Co. hatten in der Vergangenheit immer wieder aufschrecken lassen. In dem Bereich besteht für die Alternativanbieter zur SMS noch Nachholbedarf. Der Trend ist aber klar: Die Blütezeiten der SMS scheinen langsam zu Ende zu gehen. Wie schnell die Entwicklung voranläuft, wird bewußt, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass der wohl erste alternative Dienst mit BlackBerry Messenger erst seit 2007 existiert.
Für die Mobilfunkanbieter sind die Konsequenzen dennoch deutlich spürbar. Der SMS-Versand war für sie lange Jahre ein Wachstumsgeschäft mit großen Gewinnmargen. In Spanien sei der mit SMS erzielte Umsatz beispielsweise von 1,1 Milliarden Euro im Jahr 2007 auf 758,5 Millionen Euro im Jahr 2011 gefallen, schreibt das in London gegründete Institut, welches seine Zentrale mittlerweile in der Schweiz hat.
Um die SMS, die im letzten Jahr 20. Geburtstag feierte, weiter attraktiv zu halten, beinhalten hierzulande die meisten Mobil-Verträge ein Kontingent von Gratis-SMS. O2 bietet den SMS-Versand seit Kurzem national sogar völlig kostenfrei an. Für den Empfang von Sicherheitscodes (SMS-TAN) sind WhatsApp und Co. derzeit noch nicht geeignet, hier wird die SMS zunächst noch eine Exklusiv-Position einnehmen.
Sicherheitslücken bei WhatsApp und Co. hatten in der Vergangenheit immer wieder aufschrecken lassen. In dem Bereich besteht für die Alternativanbieter zur SMS noch Nachholbedarf. Der Trend ist aber klar: Die Blütezeiten der SMS scheinen langsam zu Ende zu gehen. Wie schnell die Entwicklung voranläuft, wird bewußt, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass der wohl erste alternative Dienst mit BlackBerry Messenger erst seit 2007 existiert.
Thema:
BlackBerry-Videos
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Nach über 30 Jahren: EA schließt legendäre Spieleschmiede BioWare
- GTA 6: Fan baut Launch-Trailer 1 zu 1 in GTA 5 nach - Irrer Grafiksprung
- Netflix im November 2026: Das sind alle neuen Filme und Serien
- Start von GTA 6 soll US-Wirtschaft rund eine Milliarde Dollar kosten
- AMD FSR 4.1: Grafik-Boost für Xbox-Konsolen und ältere Radeon-GPUs
- ChatGPT: Neue Funktion schützt private Chats nun mit einer PIN
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
eMclient - Geburtstage anzeigen
teddy4you - Gestern 16:18 Uhr -
WordPress 7.2 Beta 1 steht zum Download und Testen bereit
d-hubs - Gestern 07:14 Uhr -
Tech-Update: Quo vadis, SBC und Pi? (Preisschock
d-hubs - Vorgestern 19:52 Uhr -
WAS passiert beim Aufruf einer Datenkraken-Website?
DON666 - Vorgestern 10:57 Uhr -
Turbulenzen am PC- und Notebook-Markt :: Verkäufe gehen stark zurück -
d-hubs - 19.10. 00:13 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen