Lenovo: Cyberbrillen & Smartwatches nur Spielzeug
Der chinesische Hersteller glaubt nicht an einen Siegeszug der zuletzt vielbeachteten Augmented-Reality-Brillen bzw. Smartwatches. Beide Geräteklassen hätten lediglich einen begrenzten Nutzen, meinen zwei Lenovo-Manager.
Gegenüber der österreichischen Seite Futurezone sagten sowohl der Technik-Chef des chinesischen Herstellers, als auch der Leiter des Europa-Geschäfts, dass Geräte wie Google Glass oder die derzeit ebenso oft genannten Smartwatches kaum einen echten Nutzen hätten.
Gianfranco Lanci, Europachef von Lenovo, glaubt nicht, dass es derzeit schon ein echtes Nutzungsszenario gebe, auch in Sachen Software hat Lanci seine Zweifel. Das Gerät sei zwar "nett", werde sich aber erst in einigen Jahren durchsetzen, wenn überhaupt. Sein Unternehmen werden sich die Sache deshalb in aller Ruhe anschauen und erst dann einen Einstieg erwägen, "wenn wir einen echten Nutzen für den Konsumenten sehen", so Lanci.
George He, Chief Technology Officer (CTO) von Lenovo, hält ebenfalls nicht allzu viel von tragbaren Computern, also den so genannten "Wearables": Derartige Geräte seien "sehr speziell". He meint, dass man auch das Mode-Argument nicht außer Acht lassen dürfe: Brillen seien nach Ansicht des Technik-Chefs stets auch eine Frage der Mode und wenn es nur einige wenige unterschiedliche Designs gibt, dann wird nicht jeder eine derartige Brille tatsächlich tragen wollen.
He meint außerdem, dass Konsumenten heutzutage bereits unter einer gewissen Gadget-Müdigkeit leiden würden, Smartphones leisteten inzwischen so viel, dass "viele gar kein weiteres Gerät wollen", so He.
Ähnlich skeptisch ist er beim Thema Smartwatch: Demnach habe es kaum einen Sinn, beispielsweise am Handgelenk angezeigt zu bekommen, wenn man eine E-Mail erhalten hat. Denn: "Man kann genauso schnell das Smartphone zücken", sagt George He, der auch technische Limits (darunter die derzeit begrenzte Akkulaufzeit) als Grund für seine Skepsis nennt.
Siehe auch: Geräte wie Google Glass sind Zukunftsmarkt, wenn...
Gianfranco Lanci, Europachef von Lenovo, glaubt nicht, dass es derzeit schon ein echtes Nutzungsszenario gebe, auch in Sachen Software hat Lanci seine Zweifel. Das Gerät sei zwar "nett", werde sich aber erst in einigen Jahren durchsetzen, wenn überhaupt. Sein Unternehmen werden sich die Sache deshalb in aller Ruhe anschauen und erst dann einen Einstieg erwägen, "wenn wir einen echten Nutzen für den Konsumenten sehen", so Lanci.
George He, Chief Technology Officer (CTO) von Lenovo, hält ebenfalls nicht allzu viel von tragbaren Computern, also den so genannten "Wearables": Derartige Geräte seien "sehr speziell". He meint, dass man auch das Mode-Argument nicht außer Acht lassen dürfe: Brillen seien nach Ansicht des Technik-Chefs stets auch eine Frage der Mode und wenn es nur einige wenige unterschiedliche Designs gibt, dann wird nicht jeder eine derartige Brille tatsächlich tragen wollen.
He meint außerdem, dass Konsumenten heutzutage bereits unter einer gewissen Gadget-Müdigkeit leiden würden, Smartphones leisteten inzwischen so viel, dass "viele gar kein weiteres Gerät wollen", so He.
Ähnlich skeptisch ist er beim Thema Smartwatch: Demnach habe es kaum einen Sinn, beispielsweise am Handgelenk angezeigt zu bekommen, wenn man eine E-Mail erhalten hat. Denn: "Man kann genauso schnell das Smartphone zücken", sagt George He, der auch technische Limits (darunter die derzeit begrenzte Akkulaufzeit) als Grund für seine Skepsis nennt.
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