Amazon soll für Herbst eigene Streaming-Box planen
Der Online-Versandhausriese Amazon verstärkt in letzter Zeit seine Aktivitäten als Content-Provider, ein Teil der Strategie soll auch eine eigene Set-Top-Box sein. Das Gerät soll Medienberichten zufolge im nächsten Herbst auf den Markt kommen.
Wie Bloomberg Businessweek berichtet, habe man seitens gleich drei Quellen innerhalb von Amazon erfahren, dass die Fernseh-Streaming-Box eng an das Videoangebot des Unternehmens gebunden sein soll, was aber ohnehin naheliegend wäre.
Businessweek nennt so manche Details aus der Entwicklung, sodass man durchaus annehmen kann, dass die Informationen richtig sind. So heißt es, dass die Set-Top-Box derzeit im Amazon-eigenen "Lab126" in Cupertino entwickelt werde, bereits seit Jahren "spiele" man sich dort mit Geräten, die mit einem TV verbunden werden.
Chef des Projekts ist Malachy Moynihan, ein ehemaliger Top-Manager der Sparte für "aufstrebende Video-Produkte" bei Cisco Systems. Außerdem soll Amazon einige Entwickler angeheuert haben, die viel Erfahrung mit derartigen Geräten haben, darunter den ehemaligen TiVo- und Vudu-Entwickler Andy Goodman.
Überraschend wäre die Ankündigung von Kindle TV (kein offizieller, dafür aber naheliegender Name) wohl kaum: Amazon hat in den vergangenen Monaten seine Bemühungen auf dem Fernsehsektor maßgeblich intensiviert. Dazu zählt vor allem die Arbeit der verhältnismäßig neuen Produktionsgesellschaft Amazon Studios, wo man derzeit betreffend TV-Serien und -Sitcoms eine Pilot-Episode nach der anderen in Auftrag gibt. Derzeit hat Amazon insgesamt 14 unterschiedliche "Probe-Folgen" in Produktion gegeben und teils auch bereits ausgestrahlt.
Eine Frage kann auch Businessweek noch nicht definitiv beantworten: Wird Amazon Dritte wie Netflix oder YouTube auf seine Set-Top-Box lassen? Die Seite spekuliert, dass das der Fall sein wird, allerdings wären die eigenen Angebote dann sicherlich prominenter platziert.
Siehe auch: 'Betas' & 'Zombieland' - Weitere Serien von Amazon
Businessweek nennt so manche Details aus der Entwicklung, sodass man durchaus annehmen kann, dass die Informationen richtig sind. So heißt es, dass die Set-Top-Box derzeit im Amazon-eigenen "Lab126" in Cupertino entwickelt werde, bereits seit Jahren "spiele" man sich dort mit Geräten, die mit einem TV verbunden werden.
Chef des Projekts ist Malachy Moynihan, ein ehemaliger Top-Manager der Sparte für "aufstrebende Video-Produkte" bei Cisco Systems. Außerdem soll Amazon einige Entwickler angeheuert haben, die viel Erfahrung mit derartigen Geräten haben, darunter den ehemaligen TiVo- und Vudu-Entwickler Andy Goodman.
Überraschend wäre die Ankündigung von Kindle TV (kein offizieller, dafür aber naheliegender Name) wohl kaum: Amazon hat in den vergangenen Monaten seine Bemühungen auf dem Fernsehsektor maßgeblich intensiviert. Dazu zählt vor allem die Arbeit der verhältnismäßig neuen Produktionsgesellschaft Amazon Studios, wo man derzeit betreffend TV-Serien und -Sitcoms eine Pilot-Episode nach der anderen in Auftrag gibt. Derzeit hat Amazon insgesamt 14 unterschiedliche "Probe-Folgen" in Produktion gegeben und teils auch bereits ausgestrahlt.
Eine Frage kann auch Businessweek noch nicht definitiv beantworten: Wird Amazon Dritte wie Netflix oder YouTube auf seine Set-Top-Box lassen? Die Seite spekuliert, dass das der Fall sein wird, allerdings wären die eigenen Angebote dann sicherlich prominenter platziert.
Siehe auch: 'Betas' & 'Zombieland' - Weitere Serien von Amazon
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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