Amazon: TV-Streaming-Box noch vor Weihnachten
Der Online-Händler Amazon will seine Video-Inhalte nicht mehr nur an Nutzer von Computern und mobilen Endgeräten vermarkten, sondern nun auch direkt an jene, die schlicht zu Hause vor dem Fernseher sitzen.
Noch im Weihnachtsgeschäft soll eine Streaming-Box zu haben sein, die aktuell unter dem Codenamen Cinnamon entwickelt wird. Mit einer Reihe von Unternehmen, unter ihnen viele Rechteinhaber, sollen bereits seit einiger Zeit Verhandlungen über die Lizenzvergabe von Inhalten laufen, so dass wohl schon Mitte Oktober der überwiegende Teil der Genehmigungen vorliegen könnte, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise.
Cinnamon soll allerdings nicht nur Zugang zu Filmen und Serien bieten, sondern auch eine Plattform darstellen, für die Entwickler eigene Apps bereitstellen können. Das Produkt würde also mit einer Anbindung an Amazons AppStore ausgestattet werden, aus dem aktuell das Kindle Fire-Tablet mit Software versorgt wird. Es liegt nahe, davon auszugehen, dass auf dem Gerät also auch ein modifiziertes Android-Betriebssystem zum Einsatz kommt.
Mit dem Gerät würde Amazon mit einer Reihe von anderen Anbietern in Konkurrenz treten, die das Gebiet bereits für sich entdeckt haben. In erster Linie wäre hier Apple mit seiner iTV zu nennen. Der Computer-Konzern aus Cupertino ist in diesem Segment aktuell der Marktführer.
Aktuell gibt es noch keine Informationen zu einem möglichen Termin für den Verkaufsstart. Allerdings wurden die Entwickler von Apps, die dann bereits auf dem Gerät vertreten sein wollen, aufgefordert, ihre Anwendungen bis Mitte Oktober einzureichen. Ein Release im Laufe des Novembers würde dann ausreichen, denn in den USA werden Weihnachtsgeschenke zum Großteil am Black Friday getätigt, dem Freitag nach Thanksgiving. Dieses Jahr wäre das der 29. November.
Der Preis wird aller voraussichtlich nach bei deutlich unter hundert Dollar liegen. Apple gibt seine iTV für 99 Dollar ab. Bei Roku muss man sogar nur 50 Dollar aufwenden. Angesichts dessen, dass Amazon seine Hardware lieber zum Selbstkostenpreis abgibt, um viele Kunden zu gewinnen, die dann Inhalte kaufen, dürfte letzterer Preis durchaus im Rahmen des Möglichen sein.
Cinnamon soll allerdings nicht nur Zugang zu Filmen und Serien bieten, sondern auch eine Plattform darstellen, für die Entwickler eigene Apps bereitstellen können. Das Produkt würde also mit einer Anbindung an Amazons AppStore ausgestattet werden, aus dem aktuell das Kindle Fire-Tablet mit Software versorgt wird. Es liegt nahe, davon auszugehen, dass auf dem Gerät also auch ein modifiziertes Android-Betriebssystem zum Einsatz kommt.
Mit dem Gerät würde Amazon mit einer Reihe von anderen Anbietern in Konkurrenz treten, die das Gebiet bereits für sich entdeckt haben. In erster Linie wäre hier Apple mit seiner iTV zu nennen. Der Computer-Konzern aus Cupertino ist in diesem Segment aktuell der Marktführer.
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