Haftpflichtversicherung kann bei Viren hilfreich sein

Im Zweifelsfall kann der Besitzer eines Computers haftbar gemacht werden, wenn sein Rechner Malware verbreitet - auch wenn der Anwender davon nichts mitbekommt. Eine Haftpflichtversicherung kann hier helfen.
Sicherheit, Malware, Virus
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Dieser Fakt ist allerdings bisher kaum bekannt, wie eine Umfrage des Marktforschers Mafo zeigt. Mehr als 58 Prozent der Befragten meinen demnach, eine Haftpflichtversicherung schütze nicht vor Schäden durch den digitalen Datenaustausch. Es gibt aber durchaus einen entsprechenden Schutz, wenn dieser ausdrücklich in den Policen vermerkt wurde.

Eine entsprechende Mitversicherung ist nicht zwangsläufig teurer - entscheidend ist aber die Wahl des richtigen Tarifs und des passenden Leistungsumfangs. Experten raten daher zu einem Blick in den bestehenden Vertrag: "Viele ältere Versicherungsverträge, deren Leistungen nicht automatisch angepasst werden, sind für die Gefahren des Computerzeitalters ungeeignet", sagt Johannes Hack, Chef des Vergleichsportals Transparo, dass die Untersuchung in Auftrag gab.

"Aber auch neue Verträge helfen bei Schäden durch den digitalen Datenaustausch nicht immer. Kunden sollten daher ihre Haftpflichtversicherung prüfen und vor einem Wechsel die Leistungen genau vergleichen. Denn einen Virus online zu verbreiten, kann unabsehbare finanzielle Folgen haben", führte Hack aus.
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