User würden lieber umweltfreundliche Geräte kaufen
Die überwiegende Mehrheit der Verbraucher würde beim Kauf eines neuen Computers auch dessen Energieverbrauch in die Kaufentscheidung einfließen lassen - wenn es denn eine verpflichtende Kennzeichnung geben würde.
Drei Viertel der in einer Untersuchung des Marktforschungs-Unternehmens Forsa befragten Personen äußerten sich entsprechend. Die Studie im Auftrag der Umweltschutz-Organisation BUND ergab außerdem, dass sich zugleich deutlich mehr als zwei Drittel der Bundesbürger im Alter von 14 bis 60 Jahren sowie Befragte mit höherer Bildung wünschen, dass Computer länger nutzbar sein sollten, indem beispielsweise alte Akkus leichter gegen neue austauschbar sind. 60 Prozent der Befragten waren außerdem der Ansicht, dass es für die Umwelt generell besser ist, ältere Computer länger zu nutzen.
"Die Verbraucher sind den Herstellern und dem Gesetzgeber voraus. Sie wollen wissen, was sie kaufen und welche Umweltauswirkungen die Produkte haben. Wir fordern die Computerhersteller auf, den Erwartungen ihrer Kunden endlich zu entsprechen", erklärte Robert Pörschmann, Energieexperte des BUND. Der Energie- und Ressourcenverbrauch bei der Herstellung von Computern müsse entscheidend reduziert, die Lebensdauer der Geräte erhöht und der Energieverbrauch klar gekennzeichnet werden.
Der Trend geht allerdings aktuell eher in die andere Richtung: Insbesondere mobile Endgeräte wie beispielsweise Notebooks, Tablets und Smartphones werden zunehmend mit nicht-austauschbaren Akkus ausgestattet. Wenn deren Lebensdauer abgelaufen sei, werde zumeist ein neues Gerät gekauft, so Pörschmann. Dies verschwende Ressourcen und wertvolle Rohstoffe wie Gold, Coltan und die sogenannten Seltenen Erden - denn auch die Recycling-Möglichkeiten sind noch längst nicht auf dem Stand, der prinzipiell möglich wäre.
"Die Elektronikindustrie muss sich fragen lassen, ob ihre Umweltschutz-Ankündigungen auch halten, was sie versprechen. Aus Sicht des Ressourcenschutzes können Tablet-Computer und Smartphones nur 'in' sein, wenn die Verschwendung von Energie und wertvollen Rohstoffen 'out' ist", lautet das Fazit Pörschmanns.
"Die Verbraucher sind den Herstellern und dem Gesetzgeber voraus. Sie wollen wissen, was sie kaufen und welche Umweltauswirkungen die Produkte haben. Wir fordern die Computerhersteller auf, den Erwartungen ihrer Kunden endlich zu entsprechen", erklärte Robert Pörschmann, Energieexperte des BUND. Der Energie- und Ressourcenverbrauch bei der Herstellung von Computern müsse entscheidend reduziert, die Lebensdauer der Geräte erhöht und der Energieverbrauch klar gekennzeichnet werden.
Der Trend geht allerdings aktuell eher in die andere Richtung: Insbesondere mobile Endgeräte wie beispielsweise Notebooks, Tablets und Smartphones werden zunehmend mit nicht-austauschbaren Akkus ausgestattet. Wenn deren Lebensdauer abgelaufen sei, werde zumeist ein neues Gerät gekauft, so Pörschmann. Dies verschwende Ressourcen und wertvolle Rohstoffe wie Gold, Coltan und die sogenannten Seltenen Erden - denn auch die Recycling-Möglichkeiten sind noch längst nicht auf dem Stand, der prinzipiell möglich wäre.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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