Sony PlayStation 4 angekündigt, aber nicht gezeigt
Sony hat soeben die PlayStation 4 offiziell angekündigt. Das Gerät kommt mit einer x86-CPU daher und wird mit einer "weiterentwickelten PC-Grafikeinheit" ausgestattet sein. Wie erwartet gibt es auch einen neuen Controller, der zusammen mit einer neuen Kameraeinheit auf den Markt kommt.
Der japanische Hersteller setzt damit wie erwartet auf einen Wechsel auf eine PC-Architektur, wobei ein achtkerniger AMD-Prozessor zum Einsatz kommt, der über eine integrierte Grafikeinheit verfügt, die mit 2 TFLOPS Leistung aufwartet und mit einer Bandbreite von 176 Gbps angebunden ist. Sony setzt also auf eine direkte Verknüpfung der Grafikeinheit und der GPU, schließlich handelt es sich um einen Advanced Processing Unit (APU) von AMD. Der Arbeitsspeicher umfässt ganze 8 Gigabyte, wobei es sich um GDDR5-Speicher handelt.
Der neue DualShock 4 Controller der PlayStation 4
Zu den Taktraten machte das Unternehmen noch keine Angaben, es ist aber davon auszugehen, dass es sich wie erwartet um einen 1,6 Gigahertz schnellen AMD-Chip handelt, der mit zwei Mal vier Kernen ausgestattet ist. Neben dem Hauptprozessor steckt ein zweiter Prozessor für Hintergrundaufgaben in dem Gerät, der dafür sorgt, dass man Spiele im Hintergrund herunterladen und installieren lassen kann, auch wenn die Konsole im Standby ist. Obendrein kann der Nutzer sein Spiel im Hintergrund ins Internet übertragen lassen oder auch Videos aufzeichnen.
Außerdem kann man dank einiger Social-Funktionen auch die Spiele bekannter Nutzer mitverfolgen. Unter anderem soll es sogar möglich sein, über das Internet die Kontrolle über das Spiel eines Kumpels zu übernehmen, um ihm etwa bei der Bewältigung eines schwierigen Levels zu helfen. Hinzu kommt die Möglichkeit, Videos und Companion-Apps auf Tablets und Smartphones einzusehen.
Die Benutzeroberfläche der PS4 wurde außerdem vereinfacht und soll persönlich auf jeden Nutzer zugeschnitten werden, sie liefert also den Interessen des Spielers zugeordnete Informationen. Will man eine Pause einlegen, lässt sich das jeweils genutzte Spiel durch einfaches Drücken des Ein- und Ausschalters ohne Verzögerung anhalten, die Konsole abschalten und zu einem späteren Zeitpunkt kann es ohne Wartezeit weitergehen, hieß es.
Wie erwartet spielt der Spiele-Streaming-Dienst Gaikai bei der PlayStation 4 eine große Rolle. So werden Gaikai und das PlayStation Network miteinander kombiniert, erklärte der Gründer des im letzten Jahr von Sony aufgekauften Unternehmens Dave Perry. Gemeinsam wolle man das "schnellste Gaming-Netzwerk der Welt" schaffen.
Unter anderem will Sony den Nutzern die Möglichkeit geben, mit Hilfe von Gaikai alle verfügbaren Titel kostenlos ausprobieren zu können. Über den Store können die Titel natürlich auch erworben werden. Wird ein Spiel gerade noch auf die Konsole heruntergeladen, kann man es bereits nutzen. Facebook und der Video-Streaming-Dienstleister Ustream arbeiten ebenfalls mit Sony zusammen, um das "soziale Gaming-Erlebnis" zu ermöglichen. Dank Gaikai sollen auch die Spiele der früheren PlayStation-Versionen inklusive der PS3 auf der neuen Konsole nutzbar sein. Das Ziel sei dabei, "alles überall" verfügbar zu machen. Eine direkte Abwärtskompatibilität zur PS3 oder den anderen Vorgängern wird es aber zumindest vorerst nicht geben.
Die Spezifikationen der PS4 in Kurzform
Der im Controller enthaltene Share-Button dient dabei als eines der Vehikel für den Zugriff. Weil Bekannte nicht nur zusehen, sondern auch in das Spiel einsteigen können, soll das Gaming künftig mehr Interaktion ermöglichen. Per Ustream kann man auch ein größeres Publikum erreichen. In Kooperation mit diversen Partnern wird Sony ein reiches Sortiment von Streaming-Inhalten anbieten.
Die PlayStation Vita wird bei der PS4 zu Ergänzung, über die man von unterwegs per Remote-Play auf die große Konsole zugreifen kann. Dabei dient die mobile Konsole gleichzeitig als Bildschirm und Controller, wobei die Latenzen per WLAN sehr gering ausfallen sollen. Langfristig sollen alle Spiele der PlayStation 4 per Remote-Verbindung auch auf der PSVita genutzt werden können.
Der neue Controller trägt wie erwartet den Namen DualShock 4 und kommuniziert über eine verbesserte Drahtlos-Verbindung. Er hat geänderte Analog-Sticks, ein überarbeitetes D-Pad und - wie bereits absehbar war - auch ein Leuchtfeld für die Nutzung mit der neuen Dual-Kameraeinheit sowie ein Trackpad auf der Oberfläche bekommen. Bei den gezeigten Demos wurde damit unter anderen der Kopf der Spielfigur gedreht.
Im Zuge der Präsentation wurden auch die ersten Spieletitel für die PlayStation 4 angekündigt. Unter anderem wurde auch das Spiel Killzone gezeigt, zu dem auch schon der obenstehende Trailer veröffentlicht wurde. Der Clip zeigt die Grafikqualität, die mit der PS4 erreicht werden kann.
Außerdem gab es Einblicke in diverse Titel anderer Hersteller zu sehen, darunter von Ubisoft, Capcom und Square Enix. Das letztgenannte Unternehmen kündigte einen neuen Teil der Serie Final Fantasy an, der zur E3 gezeigt werden soll. Generell verspricht Sony, dass derzeit praktisch alle 3rd-Party-Publisher der Welt an Content für die neue Konsole arbeiten.
Sony gab außerdem eine neue strategische Partnerschaft mit dem Publisher Blizzard bekannt, der nach langer Zeit wieder Spiele für eine Konsole anbieten will. Das Unternehmen wird unter anderem Diablo 3 für die PlayStation 4 veröffentlichen. Es soll außerdem auch eine Version für die PS3 geben.
Die Entwickler haben einen neuen Coop-Modus für vier Spieler entwickelt, so dass man gemeinsam auf dem gleichen Bildschirm zocken kann. Außerdem wurden Veränderungen an dem von der PC-Version bekannten Inventarsystem und einigen anderen bisher bemängelten Features vorgenommen. Insgesamt sei Diablo 3 auf der neuen Konsole sogar leichter zu spielen als mit Maus und Tastatur, hieß es.
Als weiterer Publisher wird natürlich auch Activision Titel für die PS4 anbieten. Wie erwartet kündigte auch der ehemalige Halo-Entwickler Bungie den neuen Egoshooter Destiny für die neue Sony-Konsole an, der ein neues Multiplayer-Erlebnis in einer riesigen Spielewelt bereithalten soll. Auch Destiny wird sowohl für die PS4, als auch für die PlayStation 3 verfügbar sein.
Die Einführung der Sony PlayStation 4 soll rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2013 erfolgen, wobei Sony noch keine Angaben darüber veröffentlicht hat, ob Europa, die USA und Asien gleichzeitig bedient werden sollen. Die Hardware der eigentlichen PS4 war bei der über zwei Stunden langen ersten Pressekonferenz nicht zu sehen.
Der neue DualShock 4 Controller der PlayStation 4
Zu den Taktraten machte das Unternehmen noch keine Angaben, es ist aber davon auszugehen, dass es sich wie erwartet um einen 1,6 Gigahertz schnellen AMD-Chip handelt, der mit zwei Mal vier Kernen ausgestattet ist. Neben dem Hauptprozessor steckt ein zweiter Prozessor für Hintergrundaufgaben in dem Gerät, der dafür sorgt, dass man Spiele im Hintergrund herunterladen und installieren lassen kann, auch wenn die Konsole im Standby ist. Obendrein kann der Nutzer sein Spiel im Hintergrund ins Internet übertragen lassen oder auch Videos aufzeichnen.
Außerdem kann man dank einiger Social-Funktionen auch die Spiele bekannter Nutzer mitverfolgen. Unter anderem soll es sogar möglich sein, über das Internet die Kontrolle über das Spiel eines Kumpels zu übernehmen, um ihm etwa bei der Bewältigung eines schwierigen Levels zu helfen. Hinzu kommt die Möglichkeit, Videos und Companion-Apps auf Tablets und Smartphones einzusehen.
Die Benutzeroberfläche der PS4 wurde außerdem vereinfacht und soll persönlich auf jeden Nutzer zugeschnitten werden, sie liefert also den Interessen des Spielers zugeordnete Informationen. Will man eine Pause einlegen, lässt sich das jeweils genutzte Spiel durch einfaches Drücken des Ein- und Ausschalters ohne Verzögerung anhalten, die Konsole abschalten und zu einem späteren Zeitpunkt kann es ohne Wartezeit weitergehen, hieß es.
Wie erwartet spielt der Spiele-Streaming-Dienst Gaikai bei der PlayStation 4 eine große Rolle. So werden Gaikai und das PlayStation Network miteinander kombiniert, erklärte der Gründer des im letzten Jahr von Sony aufgekauften Unternehmens Dave Perry. Gemeinsam wolle man das "schnellste Gaming-Netzwerk der Welt" schaffen.
Unter anderem will Sony den Nutzern die Möglichkeit geben, mit Hilfe von Gaikai alle verfügbaren Titel kostenlos ausprobieren zu können. Über den Store können die Titel natürlich auch erworben werden. Wird ein Spiel gerade noch auf die Konsole heruntergeladen, kann man es bereits nutzen. Facebook und der Video-Streaming-Dienstleister Ustream arbeiten ebenfalls mit Sony zusammen, um das "soziale Gaming-Erlebnis" zu ermöglichen. Dank Gaikai sollen auch die Spiele der früheren PlayStation-Versionen inklusive der PS3 auf der neuen Konsole nutzbar sein. Das Ziel sei dabei, "alles überall" verfügbar zu machen. Eine direkte Abwärtskompatibilität zur PS3 oder den anderen Vorgängern wird es aber zumindest vorerst nicht geben.
Die Spezifikationen der PS4 in Kurzform
Der im Controller enthaltene Share-Button dient dabei als eines der Vehikel für den Zugriff. Weil Bekannte nicht nur zusehen, sondern auch in das Spiel einsteigen können, soll das Gaming künftig mehr Interaktion ermöglichen. Per Ustream kann man auch ein größeres Publikum erreichen. In Kooperation mit diversen Partnern wird Sony ein reiches Sortiment von Streaming-Inhalten anbieten.
Die PlayStation Vita wird bei der PS4 zu Ergänzung, über die man von unterwegs per Remote-Play auf die große Konsole zugreifen kann. Dabei dient die mobile Konsole gleichzeitig als Bildschirm und Controller, wobei die Latenzen per WLAN sehr gering ausfallen sollen. Langfristig sollen alle Spiele der PlayStation 4 per Remote-Verbindung auch auf der PSVita genutzt werden können.
Der neue Controller trägt wie erwartet den Namen DualShock 4 und kommuniziert über eine verbesserte Drahtlos-Verbindung. Er hat geänderte Analog-Sticks, ein überarbeitetes D-Pad und - wie bereits absehbar war - auch ein Leuchtfeld für die Nutzung mit der neuen Dual-Kameraeinheit sowie ein Trackpad auf der Oberfläche bekommen. Bei den gezeigten Demos wurde damit unter anderen der Kopf der Spielfigur gedreht.
Im Zuge der Präsentation wurden auch die ersten Spieletitel für die PlayStation 4 angekündigt. Unter anderem wurde auch das Spiel Killzone gezeigt, zu dem auch schon der obenstehende Trailer veröffentlicht wurde. Der Clip zeigt die Grafikqualität, die mit der PS4 erreicht werden kann.
Außerdem gab es Einblicke in diverse Titel anderer Hersteller zu sehen, darunter von Ubisoft, Capcom und Square Enix. Das letztgenannte Unternehmen kündigte einen neuen Teil der Serie Final Fantasy an, der zur E3 gezeigt werden soll. Generell verspricht Sony, dass derzeit praktisch alle 3rd-Party-Publisher der Welt an Content für die neue Konsole arbeiten.
Sony gab außerdem eine neue strategische Partnerschaft mit dem Publisher Blizzard bekannt, der nach langer Zeit wieder Spiele für eine Konsole anbieten will. Das Unternehmen wird unter anderem Diablo 3 für die PlayStation 4 veröffentlichen. Es soll außerdem auch eine Version für die PS3 geben.
Die Entwickler haben einen neuen Coop-Modus für vier Spieler entwickelt, so dass man gemeinsam auf dem gleichen Bildschirm zocken kann. Außerdem wurden Veränderungen an dem von der PC-Version bekannten Inventarsystem und einigen anderen bisher bemängelten Features vorgenommen. Insgesamt sei Diablo 3 auf der neuen Konsole sogar leichter zu spielen als mit Maus und Tastatur, hieß es.
Als weiterer Publisher wird natürlich auch Activision Titel für die PS4 anbieten. Wie erwartet kündigte auch der ehemalige Halo-Entwickler Bungie den neuen Egoshooter Destiny für die neue Sony-Konsole an, der ein neues Multiplayer-Erlebnis in einer riesigen Spielewelt bereithalten soll. Auch Destiny wird sowohl für die PS4, als auch für die PlayStation 3 verfügbar sein.
Die Einführung der Sony PlayStation 4 soll rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2013 erfolgen, wobei Sony noch keine Angaben darüber veröffentlicht hat, ob Europa, die USA und Asien gleichzeitig bedient werden sollen. Die Hardware der eigentlichen PS4 war bei der über zwei Stunden langen ersten Pressekonferenz nicht zu sehen.
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