SAP-Gründer verschenkt Hälfte seines Vermögens
Der SAP-Gründer Hasso Plattner will sich in die Reihe jener Milliardäre einreihen, die einen guten Teil ihres Vermögens für Projekte zur Verfügung stellen, die der Allgemeinheit dienen.
Den Anstoß zu dieser Gruppe, die als "The Giving Pledge" bezeichnet wird, gaben Microsoft-Mitbegründer Bill Gates und der US-Investor Warren Buffet. Angesichts der immer drastischeren Folgen der Weltwirtschaftskrise für die bedürftigsten Mitglieder der Gesellschaft hatten diese all jene aufgefordert, die über sehr große Privatvermögen verfügen, die Hälfte ihres Besitzes zu spenden. Denn dies würde große Summen für Hilfsprojekte freisetzen, während sich im Leben der Spender nicht das Geringste ändern müsste.
The Giving Pledge gab die Aufnahme Plattners in den exklusiven Club gestern offiziell bekannt. Das Privatvermögen des 69-Jährigen wird auf aktuell rund 5,95 Milliarden Dollar geschätzt. Aktuell liegen noch keine Informationen darüber vor, an welche Stellen das Geld fließen soll. Die Gruppe lässt es den Milliardären offen, wohin sie spenden - allerdings setzt man darauf, dass die neuen Mitglieder moralisch genug sind, ihr Geld dabei nicht so anzulegen, dass sie im Hintergrund wieder selbst davon profitieren.
In einer ersten Stellungnahme erklärte Plattner, dass er von der Gesellschaft das Privileg erhielt, kostenlos an der Universität Karlsruhe zu studieren und damit die Grundlage für seinen geschäftlichen Erfolg zu legen. Der Gesellschaft, die ihm dies ermöglichte, wolle er nun etwas zurückgeben. Eine Stiftung soll sich zukünftig um die Verteilung des Geldes kümmern.
The Giving Pledge hat aktuell neben Plattner noch weitere neue Mitglieder gewonnen. Während in seinen Reihen Milliardäre aus den USA derzeit noch weit überwiegen, schlossen sich neben Plattner nun aber auch andere Wohlhabende aus anderen Teilen der Welt an. Zu den neuen Mitgliedern gehören so der britische Unternehmer Richard Branson, der Gründer des Multikonzerns Virgin, sowie der russische Oligarch Vladimir Potanin.
The Giving Pledge gab die Aufnahme Plattners in den exklusiven Club gestern offiziell bekannt. Das Privatvermögen des 69-Jährigen wird auf aktuell rund 5,95 Milliarden Dollar geschätzt. Aktuell liegen noch keine Informationen darüber vor, an welche Stellen das Geld fließen soll. Die Gruppe lässt es den Milliardären offen, wohin sie spenden - allerdings setzt man darauf, dass die neuen Mitglieder moralisch genug sind, ihr Geld dabei nicht so anzulegen, dass sie im Hintergrund wieder selbst davon profitieren.
In einer ersten Stellungnahme erklärte Plattner, dass er von der Gesellschaft das Privileg erhielt, kostenlos an der Universität Karlsruhe zu studieren und damit die Grundlage für seinen geschäftlichen Erfolg zu legen. Der Gesellschaft, die ihm dies ermöglichte, wolle er nun etwas zurückgeben. Eine Stiftung soll sich zukünftig um die Verteilung des Geldes kümmern.
The Giving Pledge hat aktuell neben Plattner noch weitere neue Mitglieder gewonnen. Während in seinen Reihen Milliardäre aus den USA derzeit noch weit überwiegen, schlossen sich neben Plattner nun aber auch andere Wohlhabende aus anderen Teilen der Welt an. Zu den neuen Mitgliedern gehören so der britische Unternehmer Richard Branson, der Gründer des Multikonzerns Virgin, sowie der russische Oligarch Vladimir Potanin.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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