"Messer, Gabel, Smartphone" sind das neue Besteck
Der Eindruck, dass immer mehr Nutzer ihr Smartphone bei jeder sich bietenden Gelegenheit - ob nun gerade passend oder nicht - in die Hand nehmen, konnte jetzt durch eine repräsentative Untersuchung in den USA belegt werden.
Es zeigte sich ziemlich klar, dass zahlreiche Anwender inzwischen quasi jede freie Minute nutzen, um auf das Display ihres Telefons zu sehen. Das Lesen von Nachrichten und Neuigkeiten in den Social Media-Kanälen ist faktisch das Erste, was am Morgen getan wird und auch beim Essen oder während des Fernsehens sind die Geräte oft schnell zur Hand.
Immerhin 69 Prozent der Besitzer von Smartphones und Tablets gaben in der Untersuchung durch das Marktforschungsunternehmen Wakefield Research, das im Auftrag des IT-Unternehmens Citrix handelte, an, dass es mindestens einen Tag her ist, seit sie das letzte mal eine Mahlzeit zu sich genommen haben, ohne ihr Mobilgerät in die Hand zu nehmen.
"Und beschuldigt nicht die Jüngeren, dass sie euch am Essenstisch ignorieren", so die Autoren der Studie. Denn der Anteil jener, die hier ihr Smartphone anschalten, ist unter den so genannten Millennials, also der ab Ende der 1970er Jahre geborenen Generation, mit 66 Prozent am geringsten. Bei der vorhergehenden Generation steigt der Anteil bereits auf 68 Prozent, während er bei den so genannten Baby-Boomern, die in der Aufschwungphase nach dem 2. Weltkrieg bis 1964 geboren wurden, mit 71 Prozent am höchsten liegt.
Einige der Möglichkeiten, die sich in den letzten Jahren technisch entwickelten, sorgen unter dessen bereits dafür, dass die Nutzer genervt von ihnen sind. Das gilt zunehmend für selbst aufgenommene Handy-Videos, die über soziale Netzwerke geteilt werden. 52 Prozent der Befragten hätten hier gern weniger entsprechende Postings von ihren Kontakten.
Vor allem Clips vom Nachwuchs anderer wollen 45 Prozent nicht mehr angeboten bekommen. Dicht dahinter folgen Videos, in denen selbst gefilmte Feiertagsgrüße übermittelt (42 Prozent) oder Haustiere gezeigt werden (41 Prozent). Allerdings zeigte die Untersuchung auch, dass ein guter Teil von jenen, die entsprechende Clips von Bekannten nicht mehr sehen wollen, fest davon überzeugt sind, diesen ihre eigenen Erlebnisse durchaus per Video präsentieren zu müssen.
Immerhin 69 Prozent der Besitzer von Smartphones und Tablets gaben in der Untersuchung durch das Marktforschungsunternehmen Wakefield Research, das im Auftrag des IT-Unternehmens Citrix handelte, an, dass es mindestens einen Tag her ist, seit sie das letzte mal eine Mahlzeit zu sich genommen haben, ohne ihr Mobilgerät in die Hand zu nehmen.
"Und beschuldigt nicht die Jüngeren, dass sie euch am Essenstisch ignorieren", so die Autoren der Studie. Denn der Anteil jener, die hier ihr Smartphone anschalten, ist unter den so genannten Millennials, also der ab Ende der 1970er Jahre geborenen Generation, mit 66 Prozent am geringsten. Bei der vorhergehenden Generation steigt der Anteil bereits auf 68 Prozent, während er bei den so genannten Baby-Boomern, die in der Aufschwungphase nach dem 2. Weltkrieg bis 1964 geboren wurden, mit 71 Prozent am höchsten liegt.
Einige der Möglichkeiten, die sich in den letzten Jahren technisch entwickelten, sorgen unter dessen bereits dafür, dass die Nutzer genervt von ihnen sind. Das gilt zunehmend für selbst aufgenommene Handy-Videos, die über soziale Netzwerke geteilt werden. 52 Prozent der Befragten hätten hier gern weniger entsprechende Postings von ihren Kontakten.
Vor allem Clips vom Nachwuchs anderer wollen 45 Prozent nicht mehr angeboten bekommen. Dicht dahinter folgen Videos, in denen selbst gefilmte Feiertagsgrüße übermittelt (42 Prozent) oder Haustiere gezeigt werden (41 Prozent). Allerdings zeigte die Untersuchung auch, dass ein guter Teil von jenen, die entsprechende Clips von Bekannten nicht mehr sehen wollen, fest davon überzeugt sind, diesen ihre eigenen Erlebnisse durchaus per Video präsentieren zu müssen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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