Fingershadow: Microsoft erforscht stromsparende Display-Technik
OLED-Displays kommen in immer mehr Geräten zum Einsatz und sind wegen ihrer stromsparenden Eigenschaften beliebt. Microsoft hat jetzt unter dem Namen "Fingershadow" eine Methode entwickelt, mit der der Stromhunger von OLED-Anzeigen noch weiter gedrosselt werden kann.
Fingerfertige Akku-Spar-Technik
Die Grund-Idee des aktuellen Microsoft-Experiments für mehr Steckdosen-freie Zeit ist dabei ganz einfach: Um den Akku von Smartphones und Tablets zu schonen, sollen OLED-Displays an ganz bestimmten Stellen gezielt abgedunkelt werden. Dies ist möglich, da Panels dieser Art nicht wie etwa bei LCDs üblich mit einer Hintergrundbeleuchtung arbeiten, sondern die einzelnen Pixel eines OLED-Bildschirms ihr eigenes Licht erzeugen.
Anhand dieser Daten und dem daraus folgenden Betrachtungswinkel des Nutzers wollen die Microsoft-Forscher den entsprechenden Bereich unter dem Finger abdunkeln können. Besonders interessant: Neben dem Verdunkeln der unmittelbar vom Nutzer-Finger verdeckten Bereiche kann außerdem rund um den Finger einen Art Schattenbereich erzeugt werden. Wie die Forscher mitteilen, lässt sich durch diesen Trick weitere Akku-Leistung einsparen, ohne die Lesbarkeit des Displays zu beeinträchtigen.
Aktuell will die Microsoft-Forschungsabteilung mit "Fingershadow" für 5 bis 22 Prozent weniger Akku-Verbrauch bei OLED-Geräten sorgen können - natürlich abhängig davon, wie viel Bereiche des Displays vom Nutzer verdeckt werden. Im nächsten Schritt wird Microsoft Research Asia prüfen, ob und wie die Technik in Consumer-Geräten zum Einsatz kommen kann.
Das schattige Display
Akku-Laufzeiten von Smartphones und Tablets werden vor allem durch einen Faktor beeinflusst: Das Display. OLED-Panels genießen den Ruf, besonders stromsparend operieren zu können. Die Displaytechnik bringt aber auch noch andere Eigenschaften mit, die Forscher von Microsoft Research Asia jetzt nutzen wollen, um die Laufzeit von Smartphones und Tablets weiter zu steigern.
Fingerfertige Akku-Spar-Technik
Die Grund-Idee des aktuellen Microsoft-Experiments für mehr Steckdosen-freie Zeit ist dabei ganz einfach: Um den Akku von Smartphones und Tablets zu schonen, sollen OLED-Displays an ganz bestimmten Stellen gezielt abgedunkelt werden. Dies ist möglich, da Panels dieser Art nicht wie etwa bei LCDs üblich mit einer Hintergrundbeleuchtung arbeiten, sondern die einzelnen Pixel eines OLED-Bildschirms ihr eigenes Licht erzeugen.
Fingerfertige Stromspartechnik
Welche Bereiche des Displays dabei abgedunkelt werden, macht schon der aktuelle Projektname klar: Fingershadow! Dank Touchscreen-Daten ist immer bekannt, über welchem Bereich des Displays der Nutzer aktuell seine Finger hält. Kombiniert mit Lagesensoren, lässt sich errechnen, welchen Teil des Displays der Nutzer aktuell selbst verdeckt.Anhand dieser Daten und dem daraus folgenden Betrachtungswinkel des Nutzers wollen die Microsoft-Forscher den entsprechenden Bereich unter dem Finger abdunkeln können. Besonders interessant: Neben dem Verdunkeln der unmittelbar vom Nutzer-Finger verdeckten Bereiche kann außerdem rund um den Finger einen Art Schattenbereich erzeugt werden. Wie die Forscher mitteilen, lässt sich durch diesen Trick weitere Akku-Leistung einsparen, ohne die Lesbarkeit des Displays zu beeinträchtigen.
Aktuell will die Microsoft-Forschungsabteilung mit "Fingershadow" für 5 bis 22 Prozent weniger Akku-Verbrauch bei OLED-Geräten sorgen können - natürlich abhängig davon, wie viel Bereiche des Displays vom Nutzer verdeckt werden. Im nächsten Schritt wird Microsoft Research Asia prüfen, ob und wie die Technik in Consumer-Geräten zum Einsatz kommen kann.
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