Nach Premiere: Mäßige Kritiken für Steve-Jobs-Film
Am vergangenen Wochenende feierte der erste von zwei Filmen über das Leben und Wirken von Apple-Mitgründer Steve Jobs seine Premiere. Der Streifen mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle wurde zwar nicht verrissen, Begeisterung kam aber auch nicht auf.
"jOBS" feierte auf dem von Robert Redford gegründeten Sundance Film-Festival seine Uraufführung. Die Reaktionen darauf waren jedoch gemischt. Grundtenor: Der Film selbst ist gar nicht schlecht, allerdings fanden nur die wenigsten lobende Worte für Hauptdarsteller Ashton Kutcher.
Das Hollywood-Zentralorgan 'Variety' schreibt etwa, dass Kutchers Performance zwar "sorgfältig durchüberlegt" sei, der Schauspieler es aber trotz seiner großen Ähnlichkeit zu Steve Jobs nicht schaffe, die "Illusion aufrechtzuerhalten". Zudem stellt Variety fest, dass sich der Film "zu sehr auf Vorwissen zu Werk und Leben" von Steve Jobs verlasse.
Auch das zweite wichtige Branchenmedium 'The Hollywood Reporter' (THR) hat so einige Probleme mit "jOBS": Der Streifen sei zwar "halbwegs unterhaltsam", erinnere aber eher an einen zweistündigen Apple-Werbespot als eine echte Interpretation von Jobs' Leben, meint der THR-Kritiker.
Die Tech-Presse hat sich jOBS ebenfalls angesehen und auch hier ist das Fazit zwiespältig: So schreibt etwa 'Cnet', dass sich Ashton Kutcher zwar sehr viele Mühe gebe, das Auftreten von Steve Jobs einzufangen und er auch "40 Prozent aller Dialogzeilen bekommen hat", gleichzeitig kämen aber die Nebendarsteller zu kurz: Der Zuseher verbringe zwei Stunden damit, so Cnet, "Pappkameraden beim Verlieren von Argumenten gegen Ashton Kutcher zuzusehen."
Siehe auch: 'Komplett falsch' - Wozniak sauer über 'jOBS'-Szene
Übrigens hat sich auch Steve Wozniak zu jOBS noch einmal zu Wort gemeldet: Gegenüber 'The Verge' meinte "Woz", dass er das Drehbuch im Vorfeld bekommen habe: "Ich habe es gelesen, soweit ich es ertragen konnte und es fühlte sich wie Mist an", so der Apple-Mitgründer. Weil so manche Tatsachen völlig verdreht waren (etwa zum Thema Drogen), habe er sich entscheiden beim anderen Jobs-Film als Berater anzuheuern, so Wozniak.
Der erwähnte zweite Film (von Sony Pictures) entsteht auf Basis der offiziellen Steve-Jobs-Biografie, die Oscar-Preisträger Aaron Sorkin ("Eine Frage der Ehre", "The Social Network") derzeit adaptiert. Sorkin hat übrigens bereits im Vorfeld angekündigt, dass er auch einen kritischen Blick auf die Person Jobs plane: "Es ist sinnlos über jemanden ohne Fehler zu schreiben", so Sorkin.
Das Hollywood-Zentralorgan 'Variety' schreibt etwa, dass Kutchers Performance zwar "sorgfältig durchüberlegt" sei, der Schauspieler es aber trotz seiner großen Ähnlichkeit zu Steve Jobs nicht schaffe, die "Illusion aufrechtzuerhalten". Zudem stellt Variety fest, dass sich der Film "zu sehr auf Vorwissen zu Werk und Leben" von Steve Jobs verlasse.
Auch das zweite wichtige Branchenmedium 'The Hollywood Reporter' (THR) hat so einige Probleme mit "jOBS": Der Streifen sei zwar "halbwegs unterhaltsam", erinnere aber eher an einen zweistündigen Apple-Werbespot als eine echte Interpretation von Jobs' Leben, meint der THR-Kritiker.
Die Tech-Presse hat sich jOBS ebenfalls angesehen und auch hier ist das Fazit zwiespältig: So schreibt etwa 'Cnet', dass sich Ashton Kutcher zwar sehr viele Mühe gebe, das Auftreten von Steve Jobs einzufangen und er auch "40 Prozent aller Dialogzeilen bekommen hat", gleichzeitig kämen aber die Nebendarsteller zu kurz: Der Zuseher verbringe zwei Stunden damit, so Cnet, "Pappkameraden beim Verlieren von Argumenten gegen Ashton Kutcher zuzusehen."
Siehe auch: 'Komplett falsch' - Wozniak sauer über 'jOBS'-Szene
Übrigens hat sich auch Steve Wozniak zu jOBS noch einmal zu Wort gemeldet: Gegenüber 'The Verge' meinte "Woz", dass er das Drehbuch im Vorfeld bekommen habe: "Ich habe es gelesen, soweit ich es ertragen konnte und es fühlte sich wie Mist an", so der Apple-Mitgründer. Weil so manche Tatsachen völlig verdreht waren (etwa zum Thema Drogen), habe er sich entscheiden beim anderen Jobs-Film als Berater anzuheuern, so Wozniak.
Der erwähnte zweite Film (von Sony Pictures) entsteht auf Basis der offiziellen Steve-Jobs-Biografie, die Oscar-Preisträger Aaron Sorkin ("Eine Frage der Ehre", "The Social Network") derzeit adaptiert. Sorkin hat übrigens bereits im Vorfeld angekündigt, dass er auch einen kritischen Blick auf die Person Jobs plane: "Es ist sinnlos über jemanden ohne Fehler zu schreiben", so Sorkin.
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