SimCity-Beta: Wer Bugs nicht meldet, fliegt raus
Am nächsten Freitag startet die Beta der neuesten Ausgabe des Aufbauklassikers SimCity: Diese dient naturgemäß dazu, Fehler im Spiel aufzuspüren. Laut Nutzungsbedingungen ist das Melden von Bugs aber Pflicht: Wer einen entdeckt, aber nicht meldet, riskiert einen Rauswurf.
Der Neustart der SimCity-Reihe wird von Aufbau-Fans mit großer Spannung erwartet. Bevor das Spiel offiziell am 7. März 2013 erscheint, findet (mindestens) ein verlängertes Beta-Wochenende statt. Wer sich dafür angemeldet hat, muss natürlich auch mit den dazugehörigen Nutzungsbedingungen einverstanden erklären.
Das Blog 'SideQuesting' hat sich diese EULA (End User License Agreement, also Endbenutzer-Lizenzvereinbarung) genauer angesehen und dabei eine Passage entdeckt, die sicherlich einiges an Gesprächsstoff bietet. Publisher Electronic Arts (EA) schreibt darin unter Punkt 6.2, dass das Melden von Bugs verpflichtend ist und bei Nicht-Einhaltung bestraft wird.
Und zwar heißt es in der Passage, dass sich ein Beta-Teilnehmer einverstanden erklärt bzw. dass es dessen "Verantwortlichkeit" sei, "alle bekannten Bugs, das Ausnutzen von Bugs, nicht dokumentierter Features oder andere Mängel oder Probleme sofort nach deren Entdeckung" zu melden.
Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, schließlich dient eine Betaphase dazu, dass mit Hilfe von Nutzern Schwachstellen im Programmcode aufgespürt werden. Allerdings kommt an dieser Stelle der zweite Teil des EULA-Punktes 6.2 ins Spiel: "Wenn du einen Bug kennst oder von einem gehört hast und diesen nicht an EA meldest, behalten wir uns das Recht vor, dich nicht anders zu behandeln wie jemanden, der diesen Bug ausnutzt", schreibt der Publisher. Als Konsequenz droht EA bei solchen Verstößen, das einem der Zugang entzogen wird, das kann bis zur Sperre des jeweiligen Origin-Kontos führen.
Wie EA bzw. Entwickler Maxis das "Nicht-Melden" eines Bugs feststellen wollen, ist unklar, womöglich handelt es sich bei dieser Formulierung lediglich um eine Art Abschreckung. bzw. einen (unglücklich formulierten) Aufruf, das Beta-Wochenende nicht bloß als Demo zu sehen.
Siehe auch: SimCity - Online-Pflicht wegen fehlender PC-Leistung
Das Blog 'SideQuesting' hat sich diese EULA (End User License Agreement, also Endbenutzer-Lizenzvereinbarung) genauer angesehen und dabei eine Passage entdeckt, die sicherlich einiges an Gesprächsstoff bietet. Publisher Electronic Arts (EA) schreibt darin unter Punkt 6.2, dass das Melden von Bugs verpflichtend ist und bei Nicht-Einhaltung bestraft wird.
Und zwar heißt es in der Passage, dass sich ein Beta-Teilnehmer einverstanden erklärt bzw. dass es dessen "Verantwortlichkeit" sei, "alle bekannten Bugs, das Ausnutzen von Bugs, nicht dokumentierter Features oder andere Mängel oder Probleme sofort nach deren Entdeckung" zu melden.
Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, schließlich dient eine Betaphase dazu, dass mit Hilfe von Nutzern Schwachstellen im Programmcode aufgespürt werden. Allerdings kommt an dieser Stelle der zweite Teil des EULA-Punktes 6.2 ins Spiel: "Wenn du einen Bug kennst oder von einem gehört hast und diesen nicht an EA meldest, behalten wir uns das Recht vor, dich nicht anders zu behandeln wie jemanden, der diesen Bug ausnutzt", schreibt der Publisher. Als Konsequenz droht EA bei solchen Verstößen, das einem der Zugang entzogen wird, das kann bis zur Sperre des jeweiligen Origin-Kontos führen.
Wie EA bzw. Entwickler Maxis das "Nicht-Melden" eines Bugs feststellen wollen, ist unklar, womöglich handelt es sich bei dieser Formulierung lediglich um eine Art Abschreckung. bzw. einen (unglücklich formulierten) Aufruf, das Beta-Wochenende nicht bloß als Demo zu sehen.
Siehe auch: SimCity - Online-Pflicht wegen fehlender PC-Leistung
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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