SimCity: US-Start mit massiven Server-Problemen
In der Nacht auf heute ist in den USA der neueste Teil der Städtebau-Simulation SimCity gestartet, allerdings alles andere als reibungslos, da viele Käufer das Spiel nicht nutzen konnten. Grund ist die verpflichtende Online-Verbindung.
Seit rund einem halben Tag können US-Spieler auf den neuesten und lang erwarteten SimCity-Teil zugreifen. Oder besser gesagt "könnten": Denn Spieler berichten über teils massive Probleme. So kam es in den ersten paar Stunden gleich zu Wartezeiten und das obwohl das Spiel zunächst nur in den USA spielbar ist (Deutschland-Start: 7. März). Zudem fand der SimCity-Start um Mitternacht statt, das genügte aber dennoch, um Warteschlangen auszulösen.
Wie 'Softpedia' berichtet, waren Käufer der Box-Version gleichermaßen betroffen wie Nutzer der Download-Variante. Letztere mussten aber auch noch zum Teil mehrere Stunden warten, bis ihr Spiel überhaupt von den Origin- bzw. EA-Servern freigeschaltet worden ist. Wer bereits als Besitzer einer SimCity-Kopie anerkannt worden ist, hatte aber womöglich dennoch kein Glück, da Electronic Arts bzw. Entwickler Maxis halbstündige Warteschlangen einführen mussten.
Das dürften aber nicht die einzigen Probleme von SimCity sein: So berichtet das Gaming-Blog 'Kotaku', dass benachbarte Städte anderer Spieler die eigene Ansiedlung zerstören können. Wenn ein Nachbar seine eigene Stadt aufgibt, dann hat das auch negative Folgen für einen selbst, da Ressourcen, auf die man sich bis dahin verlassen hat, plötzlich wegbrechen.
Dass SimCity als eigentlich klassisches Einzelspieler-Game eine Online-Pflicht mitbringt, hat von Anfang an große Bedenken ausgelöst, offenbar zu Recht. EA und Maxis argumentieren, dass dies eine technische Notwendigkeit sei, da ein Teil der Rechenleistung auf die offiziellen Server ausgelagert wird. Als Grund gaben die Verantwortlichen an, dass das daran liegt, dass die PCs der Spieler für die neue GlassBox-Engine oftmals zu schwach seien. Als Kopierschutz will man das dagegen nicht bezeichnen.
Siehe auch: SimCity - Online-Pflicht wegen fehlender PC-Leistung
Wie 'Softpedia' berichtet, waren Käufer der Box-Version gleichermaßen betroffen wie Nutzer der Download-Variante. Letztere mussten aber auch noch zum Teil mehrere Stunden warten, bis ihr Spiel überhaupt von den Origin- bzw. EA-Servern freigeschaltet worden ist. Wer bereits als Besitzer einer SimCity-Kopie anerkannt worden ist, hatte aber womöglich dennoch kein Glück, da Electronic Arts bzw. Entwickler Maxis halbstündige Warteschlangen einführen mussten.
Das dürften aber nicht die einzigen Probleme von SimCity sein: So berichtet das Gaming-Blog 'Kotaku', dass benachbarte Städte anderer Spieler die eigene Ansiedlung zerstören können. Wenn ein Nachbar seine eigene Stadt aufgibt, dann hat das auch negative Folgen für einen selbst, da Ressourcen, auf die man sich bis dahin verlassen hat, plötzlich wegbrechen.
Dass SimCity als eigentlich klassisches Einzelspieler-Game eine Online-Pflicht mitbringt, hat von Anfang an große Bedenken ausgelöst, offenbar zu Recht. EA und Maxis argumentieren, dass dies eine technische Notwendigkeit sei, da ein Teil der Rechenleistung auf die offiziellen Server ausgelagert wird. Als Grund gaben die Verantwortlichen an, dass das daran liegt, dass die PCs der Spieler für die neue GlassBox-Engine oftmals zu schwach seien. Als Kopierschutz will man das dagegen nicht bezeichnen.
Siehe auch: SimCity - Online-Pflicht wegen fehlender PC-Leistung
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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