iPhone-5-Displays: Apple halbiert die Bestellungen
Laut einem Bericht der renommierten Nachrichtenagentur Reuters hat Apple seine Bestellungen von Bildschirmen für das aktuellste iPhone-Modell drastisch gekürzt. Offenbar wird für das erste Quartal 2013 eine stark gesunkene Nachfrage nach dem iPhone 5 erwartet.
Wie 'Reuters' unter Berufung auf die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei berichtet, hat Apple seinen Bildschirm-Zulieferern Japan Display Inc., Sharp Corp. und LG Display mitgeteilt, dass man derzeit (deutlich) weniger Display-Panels benötige als ursprünglich bestellt.
Für das erste Quartal dieses Jahres hatte das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino zunächst etwa 65 Millionen Einheiten geordert, rechnet nun aber offenbar mit deutlich gesunkenen iPhone-5-Verkäufen. Nikkei schreibt, dass alleine in der (Japan-Display-)Fabrik in Nomi (Präfektur Ishikawa), in die Apple zuvor massiv investiert hat, die Produktion um zwischen 70 bis 80 Prozent zurückgefahren worden ist, zumindest im Vergleich zum Zeitraum Oktober bis Dezember 2012.
Auch Sharp muss reduzieren, im Januar und Februar 2013 sollen rund 40 Prozent weniger Displays hergestellt werden. In Sharps Produktionsstätte, die im vierten Quartal des vergangenen Jahres vollständig ausgelastet war, werden ausschließlich Panels für das aktuellste Apple-Smartphone produziert.
Eine offizielle Bestätigung seitens Apple liegt hierzu nicht vor. Sollten diese Angaben aber stimmen, dann kann man sicherlich darüber spekulieren, dass das iPhone 5 nicht die Erwartungen des Herstellers erfüllt hat.
Apple hat das iPhone 5 im September des vergangenen Jahres vorgestellt. Die wirklich bahnbrechenden Innovationen hielten sich dabei in Grenzen, die größte Neuerung war der Bildschirm, der ein anderes Format sowie höhere Bildschirmdiagonale (4 statt 3,5 Zoll) mitbrachte. Kritik gab es aber auch an der verhältnismäßigen Ideenarmut von iOS 6, weshalb das (starke) Nachlassen des Kundeninteresses durchaus vorstellbar ist.
Für das erste Quartal dieses Jahres hatte das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino zunächst etwa 65 Millionen Einheiten geordert, rechnet nun aber offenbar mit deutlich gesunkenen iPhone-5-Verkäufen. Nikkei schreibt, dass alleine in der (Japan-Display-)Fabrik in Nomi (Präfektur Ishikawa), in die Apple zuvor massiv investiert hat, die Produktion um zwischen 70 bis 80 Prozent zurückgefahren worden ist, zumindest im Vergleich zum Zeitraum Oktober bis Dezember 2012.
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