Sony will Markt für E-Book-Reader neu aufmischen
Sony will noch in diesem Jahr einen E-Book-Reader ausliefern, der auf eine Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll, also fast 34 Zentimeter setzt - deutlich mehr als bei der Konkurrenz.
Wie The Verge berichtet, geht Sony damit einen Schritt zurück in die Vergangenheit, als Amazon und Co. meinten, für den akademischen Markt einen besonders großen Bildschirm anbieten zu müssen. Die damaligen Versuche floppten allerdings mehr oder weniger. Und mittlerweile nutzen viele Menschen Tablet-PCs, um sich E-Books anzeigen zulassen.
Nichtsdestotrotz hat Sony nun bekannt gemacht, bei dem "Digital Paper" (digitales Papier) benannten Modell auf das große Format zu setzen. Zum Einsatz kommen wird ein Touch-Display auf der Strom sparenden E-Ink-Basis, was bis zu drei Wochen Laufzeit möglich machen soll. Solche Werte sind bei Markführer Amazon selbstverständlich, dessen Kindle in der Diagonale nur die Hälfte des kommenden Sony-Modells misst.
Sonys E-Book-Reader Digital Paper
Die Produktfotos zeigen auch einen Stift, mit dem sich leicht Anmerkungen und Hervorhebungen etwa in Uni-Protokolle einfügen lassen. In Zukunft will Sony per WiFi auch das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten möglich machen, hieß es. Das Gerät solle noch dieses Jahr an drei japanischen Universitäten in den Testlauf gehen und 1600x1200 Pixel anzeigen können. Zum möglichen Preis gibt es noch keine Angabe.
Techcrunch sieht den Vorstoss von Sony als Versuch, auf dem derzeit von Apple und Amazon in Sachen Hardware und Inhalten beherrschten Bildungsmarkt Boden gut zu machen. Gleichzeitig fragen die US-Kommentatoren aber: Macht ein E-Book-Reader, der auf hilfreiche Apps verzichten muss, in der Zukunft überhaupt noch Sinn? Andererseits hatte Sony zuletzt erstmals seit fünf Jahren wieder Gewinn gemeldet und parallel angekündigt, technisch wieder an innovative Zeiten anknüpfen zu wollen.
Nichtsdestotrotz hat Sony nun bekannt gemacht, bei dem "Digital Paper" (digitales Papier) benannten Modell auf das große Format zu setzen. Zum Einsatz kommen wird ein Touch-Display auf der Strom sparenden E-Ink-Basis, was bis zu drei Wochen Laufzeit möglich machen soll. Solche Werte sind bei Markführer Amazon selbstverständlich, dessen Kindle in der Diagonale nur die Hälfte des kommenden Sony-Modells misst.
Sonys E-Book-Reader Digital Paper
Die Produktfotos zeigen auch einen Stift, mit dem sich leicht Anmerkungen und Hervorhebungen etwa in Uni-Protokolle einfügen lassen. In Zukunft will Sony per WiFi auch das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten möglich machen, hieß es. Das Gerät solle noch dieses Jahr an drei japanischen Universitäten in den Testlauf gehen und 1600x1200 Pixel anzeigen können. Zum möglichen Preis gibt es noch keine Angabe.
Techcrunch sieht den Vorstoss von Sony als Versuch, auf dem derzeit von Apple und Amazon in Sachen Hardware und Inhalten beherrschten Bildungsmarkt Boden gut zu machen. Gleichzeitig fragen die US-Kommentatoren aber: Macht ein E-Book-Reader, der auf hilfreiche Apps verzichten muss, in der Zukunft überhaupt noch Sinn? Andererseits hatte Sony zuletzt erstmals seit fünf Jahren wieder Gewinn gemeldet und parallel angekündigt, technisch wieder an innovative Zeiten anknüpfen zu wollen.
Im WinFuture-Preisvergleich:
Themen:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- eReader:
Neue Nachrichten
- Doctolib: Nvidia steigt bei Arzttermin-Plattform ein
- LG OLED-TVs & Co. stark reduziert: Media Markt startet Lieferluxus
- Android Auto vor Großumbau: Google bereitet völlig neue "Cielo"-UI vor
- Russland will Raffinerien mit Technik aus dem Ersten Weltkrieg schützen
- Der Rover Perseverance stellt einen neuen Fahrrekord auf dem Mars auf
- Apps für alle: Private Vibe-Coded-Apps bekommen Platz im Play Store
- Media Markt & Saturn: 11 Top-Angebote, die sich jetzt richtig lohnen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen