Chromebooks: Google glaubt weiter fest an Erfolg
Der Suchmaschinenkonzern Google will die Zahl der Hardwarepartner für die Produktion seiner "Chromebooks" erhöhen. Denn man ist trotz des derzeit noch relativ geringen Einflusses der Produkte von deren Erfolg überzeugt.
"Die Menschen unterschätzen immer den Einfluss exponentieller Kurven auf lange Sicht. Wir stehen mit den Chromebooks ganz am Anfang", erklärte der Vice President Engineering bei Google, Linus Upson, gegenüber dem Nachrichtenmagazin 'Focus' (morgige Ausgabe). "Schon bald werden neue und bessere Geräte auf den Markt kommen. Und zwar neue Geräte von den bestehenden Hardware-Partnern Samsung und Acer als auch Geräte von neuen Partnern", sicherte er zu.
Die Chromebooks sind im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks spärlich ausgestattet, weil sie vor allem einen schnellen Zugang zu Cloud-Diensten des Konzerns ermöglichen sollen. Die Programme sollen nicht auf der lokalen Festplatte laufen, sondern in Rechenzentren. Um darauf zuzugreifen, werden ein Browser und eine Internetverbindung benötigt.
Mit der Entwicklung der Geräte reagierte das Unternehmen auf einen Trend, nach dem lokal installierte Anwendungen bei den meisten Nutzern zunehmend an Bedeutung verlieren. Überwiegend ist der Browser ohnehin schon die meistgenutzte Anwendung, die nicht nur Zugang zum Web, sondern auch zum E-Mail-Postfach, zu Office-Software und Spielen bietet. Die Benutzeroberfläche von Chromebooks ist daher im Grunde nur noch ein Browser und auf dem Desktop liegen keine Icons von Applikationen mehr, sondern Verweise auf entsprechende Cloud-Dienste.
Komplett auf die Möglichkeit zu verzichten, lokal Anwendungen zu installieren, ist allerdings für viele Nutzer ein starker Bruch zu den bisherigen Gewohnheiten. Und auch die noch unzureichenden Zugangs-Infrastrukturen zum Internet, die wohl erst mit einem flächendeckenden LTE-Ausbau auf einem ausreichenden Niveau ankommen, stellen noch ein Hindernis für viele Anwender dar. Genaue Absatzzahlen für die Chromebooks hat Google bisher nicht kommuniziert.
Die Chromebooks sind im Vergleich zu herkömmlichen Notebooks spärlich ausgestattet, weil sie vor allem einen schnellen Zugang zu Cloud-Diensten des Konzerns ermöglichen sollen. Die Programme sollen nicht auf der lokalen Festplatte laufen, sondern in Rechenzentren. Um darauf zuzugreifen, werden ein Browser und eine Internetverbindung benötigt.
Mit der Entwicklung der Geräte reagierte das Unternehmen auf einen Trend, nach dem lokal installierte Anwendungen bei den meisten Nutzern zunehmend an Bedeutung verlieren. Überwiegend ist der Browser ohnehin schon die meistgenutzte Anwendung, die nicht nur Zugang zum Web, sondern auch zum E-Mail-Postfach, zu Office-Software und Spielen bietet. Die Benutzeroberfläche von Chromebooks ist daher im Grunde nur noch ein Browser und auf dem Desktop liegen keine Icons von Applikationen mehr, sondern Verweise auf entsprechende Cloud-Dienste.
Komplett auf die Möglichkeit zu verzichten, lokal Anwendungen zu installieren, ist allerdings für viele Nutzer ein starker Bruch zu den bisherigen Gewohnheiten. Und auch die noch unzureichenden Zugangs-Infrastrukturen zum Internet, die wohl erst mit einem flächendeckenden LTE-Ausbau auf einem ausreichenden Niveau ankommen, stellen noch ein Hindernis für viele Anwender dar. Genaue Absatzzahlen für die Chromebooks hat Google bisher nicht kommuniziert.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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