EU: LTE soll zusätzliche Frequenzen erhalten
Die EU-Kommission verpflichtet ihre Mitgliedsstaaten, mehr Frequenzspektren für den Betrieb des neuen Mobilfunkstandards LTE bereitzustellen. Dadurch soll die Versorgung in den kommenden Jahren verbessert werden.
Wie die für die Digitale Agenda zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes mitteilte, seien die Länder aufgefordert, ihre Lizenzrichtlinien für Funkspektren bis spätestens 2014 so abzuändern, dass die Mobilfunkunternehmen auch die bisher für 3G-Dienste eingesetzten Frequenzen mit LTE-Diensten belegen dürften.
"Das zusätzliche Spektrum für 4G in Europa würde bedeuten, dass wie die sich verändernden und wachsenden Bedürfnisse nach Breitband besser bedienen können", erklärte Kroes. "Ich will erkennen, dass die Mitgliedsstaaten umgehend aktiv werden und ihre bestehenden Lizenzverfahren anpassen. Schnellere Verbindungen in Europa sind schließlich für uns alle ein Gewinn", so die EU-Kommissarin weiter.
Konkret gehe es um eine Harmonisierung der Liberalisierung zur Nutzung des 2-Gigahertz-Bandes in allen Mitgliedsstaaten. Dadurch soll insbesondere in diesem Frequenzbereich eine geringere Fragmentierung zwischen den einzelnen Ländern gewährleistet werden.
Weiterhin geht es um eine Freigabe der angrenzenden Bereiche von 1.900 bis 1.920 Megahertz sowie 2.010 bis 2.025 Megahertz. Diese sind seit Längerem für die Nutzung als 3G-Trägerfrequenzen reserviert, über ganz Europa hinweg derzeit aber ungenutzt.
Die Veränderungen in der Frequenzlizenzierung sollen unter anderem auch helfen, die Breitband-Ziele der EU-Kommission umzusetzen. Diese sehen vor, dass die Einwohner in allen Mitgliedsstaaten bis zum Ende dieses Jahrzehnts mindestens auf Verbindungen mit 30 Megabit pro Sekunde zurückgreifen können. Insbesondere in den entlegeneren ländlichen Regionen ist dies mit einer Kabelgebundenen Anbindung kaum zu realisieren. 4G-Technologien könnten hier als Alternative ins Spiel gebracht werden.
"Das zusätzliche Spektrum für 4G in Europa würde bedeuten, dass wie die sich verändernden und wachsenden Bedürfnisse nach Breitband besser bedienen können", erklärte Kroes. "Ich will erkennen, dass die Mitgliedsstaaten umgehend aktiv werden und ihre bestehenden Lizenzverfahren anpassen. Schnellere Verbindungen in Europa sind schließlich für uns alle ein Gewinn", so die EU-Kommissarin weiter.
Konkret gehe es um eine Harmonisierung der Liberalisierung zur Nutzung des 2-Gigahertz-Bandes in allen Mitgliedsstaaten. Dadurch soll insbesondere in diesem Frequenzbereich eine geringere Fragmentierung zwischen den einzelnen Ländern gewährleistet werden.
Weiterhin geht es um eine Freigabe der angrenzenden Bereiche von 1.900 bis 1.920 Megahertz sowie 2.010 bis 2.025 Megahertz. Diese sind seit Längerem für die Nutzung als 3G-Trägerfrequenzen reserviert, über ganz Europa hinweg derzeit aber ungenutzt.
Die Veränderungen in der Frequenzlizenzierung sollen unter anderem auch helfen, die Breitband-Ziele der EU-Kommission umzusetzen. Diese sehen vor, dass die Einwohner in allen Mitgliedsstaaten bis zum Ende dieses Jahrzehnts mindestens auf Verbindungen mit 30 Megabit pro Sekunde zurückgreifen können. Insbesondere in den entlegeneren ländlichen Regionen ist dies mit einer Kabelgebundenen Anbindung kaum zu realisieren. 4G-Technologien könnten hier als Alternative ins Spiel gebracht werden.
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Christian Kahle
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