EU drängt auf schnelleren LTE-Ausbau in Europa
Die EU drängt ihre Mitgliedsländer und die hiesigen Telekommunikationsanbieter, den Ausbau der mobilen Breitbandnetze mit 4G-Technologien schneller als bisher voranzutreiben. EU-Kommissarin Neelie Kroes forderte mehr Engagement.
Wie Kroes anlässlich einer Konferenz erklärte, sollen die Länder und die zuständigen Gremien der EU Pläne unterstützen, die eine Verwendung von Geldern aus den Töpfen der Staatengemeinschaft zum Ausbau von Breitbandnetzen der nächsten Generation vorsehen. Außerdem sollen zusätzliche Frequenzbänder freigegeben werden, um die Verbreitung von 4G-Mobilfunktechnologien wie LTE zu beschleunigen.
Wenn die Länder die Funkfrequenzen nicht zur Verfügung stellen, könnten ihre Bürger die 4G-Modems neuer mobiler Elektronikgeräte dort nicht nutzen, so Kroes. Ohne eine schnellere Einführung von LTE-Netzen, würden die Gerätehersteller Europa nicht mehr bei der Planung ihrer neuen Produkte berücksichtigen, warnte die EU-Kommissarin.
Nach der Einführung von Geräten wie dem neuen iPad von Apple, gab es teilweise Beschwerden von Kunden, weil das LTE-Modem des Geräts hierzulande nicht genutzt werden kann und nur in den USA uneingeschränkt funktioniert. Kroes fordert nun, dass die Länder ihr Vorhaben unterstützen, rund 50 Milliarden Euro aus dem Budget der EU zum Ausbau der 4G-Netze und anderer Kommunikationsinfrastrukturen zu nutzen.
Das Geld fließt dabei nicht ohne weiteres in den Ausbau der Netze, sondern wird im Rahmen von Darlehen bereitgestellt - inklusive Zinsen. Im Herbst soll über die Pläne der EU zur Finanzierung des LTE-Netzausbaus entschieden werden und November findet ein gesondertes Treffen zu dem Thema statt. Kroes' Ziel sei es, den Steuerzahlern möglichst viel Gegenwert für ihre Abgaben zu bieten, betonte sie.
Wenn die Länder die Funkfrequenzen nicht zur Verfügung stellen, könnten ihre Bürger die 4G-Modems neuer mobiler Elektronikgeräte dort nicht nutzen, so Kroes. Ohne eine schnellere Einführung von LTE-Netzen, würden die Gerätehersteller Europa nicht mehr bei der Planung ihrer neuen Produkte berücksichtigen, warnte die EU-Kommissarin.
Nach der Einführung von Geräten wie dem neuen iPad von Apple, gab es teilweise Beschwerden von Kunden, weil das LTE-Modem des Geräts hierzulande nicht genutzt werden kann und nur in den USA uneingeschränkt funktioniert. Kroes fordert nun, dass die Länder ihr Vorhaben unterstützen, rund 50 Milliarden Euro aus dem Budget der EU zum Ausbau der 4G-Netze und anderer Kommunikationsinfrastrukturen zu nutzen.
Das Geld fließt dabei nicht ohne weiteres in den Ausbau der Netze, sondern wird im Rahmen von Darlehen bereitgestellt - inklusive Zinsen. Im Herbst soll über die Pläne der EU zur Finanzierung des LTE-Netzausbaus entschieden werden und November findet ein gesondertes Treffen zu dem Thema statt. Kroes' Ziel sei es, den Steuerzahlern möglichst viel Gegenwert für ihre Abgaben zu bieten, betonte sie.
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