Nexus: SD-Card-Slot würde Nutzer nur verwirren
Bei näheren Erläuterungen zu seinen neuen Nexus-Geräten kommt teils ein wenig Apple-Gefühl auf. Denn der Suchmaschinenkonzern Google kam bei seinen Usability-Tests mit den Prototypen offenbar auf teilweise ähnliche Ergebnisse.
So beispielsweise als ein Nutzer den Android-Projektleiter Matias Duarte auf dem Social Network Google+ in den Kommentaren zu den neu vorgestellten Geräten fragte, wer denn auf die Idee gekommen sei, keinen Speicherkarten-Slot mehr in die Produkte zu integrieren.
Duarte begründet dies damit, dass die Möglichkeit, zusätzlichen Speicher zu integrieren, letztlich die Nutzerfreundlichkeit reduziert. "Jeder fände es gut, einen SD-Card-Slot zu haben, in Wirklichkeit ist dieser aber sehr verwirrend für die Nutzer", erklärte der Google-Manager.
"Wenn du Fotos, Videos oder Musik speicherst, wo sind die dann? Sind sie auf dem Telefon? Oder auf der Speicherkarte?", führte Duarte aus. Hinzu käme die Frage, wie sich entscheidet, wohin sie abgelegt werden sollen - über eine Einstellungs-Option oder in jedem Einzelfall nach Rückfrage? Hinzu kommen wahrscheinlich noch Unklarheiten, welche Inhalte überhaupt noch zu finden sind, wenn die Speicherkarte entfernt wird.
Deshalb habe man sich bei Google hinsichtlich der Nexus-Systeme für einen anderen Weg entschieden. Die Geräte erhalten ein festes Maß an Speicherkapazität und die Apps nutzen diese, ohne dass der Nutzer sich um Dateien, Laufwerke oder "irgendsolchen technischen Unsinn, der aus der steinzeitlichen Ära des Computings übrig geblieben ist" kümmern muss.
Beim Nexus wisse der Kunde genau, wie viel Speicher er bekommt und kann sich entsprechend vor dem Kauf je nach seinem Bedarf entscheiden. "Das ist einfach und gut für die Nutzer", so Duarte. Für die Masse der nicht technikaffinen Anwender dürfte dieser Ansatz allerdings passend sein. Er dürfte allerdings bei Anwendern für Diskussionen sorgen, die sich gern mit technischen Einzelheiten auseinandersetzen und die stets auch Apple wegen der geringeren Vielzahl an Optionen kritisieren.
Duarte begründet dies damit, dass die Möglichkeit, zusätzlichen Speicher zu integrieren, letztlich die Nutzerfreundlichkeit reduziert. "Jeder fände es gut, einen SD-Card-Slot zu haben, in Wirklichkeit ist dieser aber sehr verwirrend für die Nutzer", erklärte der Google-Manager.
"Wenn du Fotos, Videos oder Musik speicherst, wo sind die dann? Sind sie auf dem Telefon? Oder auf der Speicherkarte?", führte Duarte aus. Hinzu käme die Frage, wie sich entscheidet, wohin sie abgelegt werden sollen - über eine Einstellungs-Option oder in jedem Einzelfall nach Rückfrage? Hinzu kommen wahrscheinlich noch Unklarheiten, welche Inhalte überhaupt noch zu finden sind, wenn die Speicherkarte entfernt wird.
Deshalb habe man sich bei Google hinsichtlich der Nexus-Systeme für einen anderen Weg entschieden. Die Geräte erhalten ein festes Maß an Speicherkapazität und die Apps nutzen diese, ohne dass der Nutzer sich um Dateien, Laufwerke oder "irgendsolchen technischen Unsinn, der aus der steinzeitlichen Ära des Computings übrig geblieben ist" kümmern muss.
Beim Nexus wisse der Kunde genau, wie viel Speicher er bekommt und kann sich entsprechend vor dem Kauf je nach seinem Bedarf entscheiden. "Das ist einfach und gut für die Nutzer", so Duarte. Für die Masse der nicht technikaffinen Anwender dürfte dieser Ansatz allerdings passend sein. Er dürfte allerdings bei Anwendern für Diskussionen sorgen, die sich gern mit technischen Einzelheiten auseinandersetzen und die stets auch Apple wegen der geringeren Vielzahl an Optionen kritisieren.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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