Vodafone baut wohl Druck auf Beschäftigte auf
Der Mobilfunkbetreiber Vodafone will womöglich mehr Personal von Außenstandorten in die Düsseldorfer Zentrale abziehen als bisher bekannt. Dadurch werden Mitarbeiter faktisch aus dem Unternehmen gedrängt.
"Die Konzernspitze ist dabei, 360 von 900 Mitarbeitern auf einen Arbeitsplatzwechsel von Eschborn nach Düsseldorf anzusprechen", sagte der Eschborner Betriebsratschef Hartmut Kreer gegenüber dem Nachrichtenmagazin 'Focus' (heutige Ausgabe).
Nur eine Minderheit werde aber wohl dieses Angebot annehmen. Denn zwischen den beiden Orten liegt eine Entfernung von 220 Kilometern. Wer nicht kurzfristig umziehen oder täglich über weite Strecken pendeln kann, wird einen Wechsel des Arbeitsplatzes wohl nicht vollziehen können.
Arbeitnehmervertreter gehen zudem davon aus, dass im Zuge der Umstrukturierung bald weitere 270 Mitarbeiter umziehen müssen. "Das wäre dann ein Sterben auf Raten", erklärte ein Betriebsrat. Durch ähnliche Umstrukturierungen wurde in der Vergangenheit beispielsweise auch schon bei der Deutschen Telekom Druck auf die Beschäftigten aufgebaut.
Vodafone dementierte zwar weitere Umbaupläne auf Anfrage. Personalchef Dirk Barnard räumte aber kürzlich ein, "dass die Aufrechterhaltung von zwei Zentralen nicht mehr zeitgemäß" sei.
Nur eine Minderheit werde aber wohl dieses Angebot annehmen. Denn zwischen den beiden Orten liegt eine Entfernung von 220 Kilometern. Wer nicht kurzfristig umziehen oder täglich über weite Strecken pendeln kann, wird einen Wechsel des Arbeitsplatzes wohl nicht vollziehen können.
Arbeitnehmervertreter gehen zudem davon aus, dass im Zuge der Umstrukturierung bald weitere 270 Mitarbeiter umziehen müssen. "Das wäre dann ein Sterben auf Raten", erklärte ein Betriebsrat. Durch ähnliche Umstrukturierungen wurde in der Vergangenheit beispielsweise auch schon bei der Deutschen Telekom Druck auf die Beschäftigten aufgebaut.
Vodafone dementierte zwar weitere Umbaupläne auf Anfrage. Personalchef Dirk Barnard räumte aber kürzlich ein, "dass die Aufrechterhaltung von zwei Zentralen nicht mehr zeitgemäß" sei.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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