Sony-Hack: LulzSec-Mitglied bekennt sich schuldig
Mitte 2011 führte die Hacker-Gruppierung LulzSec einen spektakulären Angriff auf den japanischen Elektronikriesen Sony durch. Die Hacker flogen allerdings auf und wurden vor Gericht gestellt. Einer davon, der im August verhaftet worden war, bekannte sich nun schuldig.
Der bei seiner Verhaftung 20-jährige Mann aus dem US-Bundesstaat Arizona, Raynaldo Rivera, gab vor einem Gericht in Los Angeles zu, für den Sony-Angriff mitverantwortlich gewesen zu sein. Rivera, der auch unter seinen Nicknames "Neuron", "Royal" und "Wildicv" bekannt war, bekannte sich zum Hack von Sony Pictures, berichtet 'Ars Technica'.
Vor Gericht gab das (ehemalige) LulzSec-Mitglied an, dass er einen externen Dienst verwendet habe, um seine IP-Adresse zu verschleiern und dann die Webseite mit Befehlen "überflutet" habe, die Sicherheitslücken der Server ausgenützt haben.
Bei dieser so genannten SQL-Injektion im Mai 2011 konnte die mittlerweile aufgelöste Hacker-Gruppierung etliche Datensätze erbeuten und war für einen Schaden in Höhe von rund 600.000 Dollar verantwortlich. Die gestohlenen Kunden-Informationen übergab er dann an andere LulzSec-Mitglieder, die diese Daten dann online veröffentlichen, heißt es.
Rivera hat sich bereit erklärt, den Opfern eine Entschädigung zu zahlen. Unabhängig davon droht ihm die Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis, eine Geldstrafe in Höhe von zumindest 250.000 Dollar. In wie weit das Geständnis das Strafmaß mindert, ist nicht bekannt.
Vor Gericht gab das (ehemalige) LulzSec-Mitglied an, dass er einen externen Dienst verwendet habe, um seine IP-Adresse zu verschleiern und dann die Webseite mit Befehlen "überflutet" habe, die Sicherheitslücken der Server ausgenützt haben.
Bei dieser so genannten SQL-Injektion im Mai 2011 konnte die mittlerweile aufgelöste Hacker-Gruppierung etliche Datensätze erbeuten und war für einen Schaden in Höhe von rund 600.000 Dollar verantwortlich. Die gestohlenen Kunden-Informationen übergab er dann an andere LulzSec-Mitglieder, die diese Daten dann online veröffentlichen, heißt es.
Rivera hat sich bereit erklärt, den Opfern eine Entschädigung zu zahlen. Unabhängig davon droht ihm die Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis, eine Geldstrafe in Höhe von zumindest 250.000 Dollar. In wie weit das Geständnis das Strafmaß mindert, ist nicht bekannt.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Beliebt im Preisvergleich
- Controller & Gamepads:
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- ChatGPT: Neue Funktion schützt private Chats nun mit einer PIN
- PowerToys für Windows: Microsoft bringt Maus-Versteck & viel Neues
- Windows 11: Apps sollen laut Microsoft in Zukunft schneller starten
- Panne bei Zertifikats-Firma: Wie ihr weiter sicher durchs Netz kommt
- Meta muss Verantwortliche für absichtliche KI-Piraterie benennen
- Betrug, Phishing, versteckte Werbung: EU knöpft sich Booking.com vor
- ReactOS: 'Open-Source-Windows' jetzt mit Unterstützung für NTFS
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen