Warnung vor Internet-Explorer-Lücke ausgedehnt
Wer derzeit zum Surfen einen Microsoft-Browser nutzt, sollte fürs erste davon absehen, außer im Falle des Internet Explorer 10, der bei Windows 8 vorinstalliert ist. Diese Version ist als einzige nicht betroffen, ansonsten wurde die Warnung vor dem IE auf alle Betriebssystem-Ausgaben ausgedehnt.
Gestern Abend berichten wir über eine kritische Sicherheitslücke beim Internet Explorer (IE) 7 sowie 8. Nachdem es zunächst geheißen hatte, dass nur Windows XP davon betroffen ist, hat das Redmonder Unternehmen in der Nacht auf heute die Warnung (deutlich) ausgedehnt und zwar auf praktisch alle derzeit üblichen IE-Ausgaben und Microsoft-Betriebssysteme.
Die Schwachstelle, die dazu verwendet werden kann, um beliebigen Schadcode auf ein System einzuschleusen, betrifft laut einer Warnung in Microsofts 'Security TechCenter' die Internet-Explorer-Versionen 6, 7, 8, und 9, Nummer 10 ist, wie anfangs erwähnt, ausgenommen.
Bei der Sicherheitslücke handelt es sich um einen Fehler, der auftritt, wenn der Internet Explorer auf ein Objekt zugreift, das gelöscht oder nicht ordnungsgemäß zugeteilt worden ist. Dieses Sicherheitsproblem kann von Angreifern mit Hilfe einer manipulierten Webseite ausgenutzt werden.
Microsoft gibt an, dass das Problem derzeit untersucht wird, davon hängt auch ab, welche Gegenmaßnahme ergriffen wird, also ob es ein Update im Rahmen des monatlichen Patch-Days geben wird oder ob es einen außerplanmäßigen Fix geben wird. Angesichts der Schwere der Lücke ist aber wohl letzteres zu erwarten.
Unter dem Punkt "Suggested Actions" führt Microsoft einige Workarounds auf, darunter die Installation des Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) sowie die Deaktivierung von ActiveX und Active Scripting (über Sicherheits-Stufe Hoch in den Internet-Einstellungen). Mittlerweile hat auch das Bundesamt für Sicherheit für Informationstechnik eine Warnung vor diesem Exploit bzw. dem Internet Explorer herausgegeben, dort wird auch das wohl einfachste Gegenmittel empfohlen, nämlich die Nutzung eines anderen Browsers.
Vielen Dank für den Hinweis zu dieser News an unsere Leser RobinPunk1988 und Madricks
Die Schwachstelle, die dazu verwendet werden kann, um beliebigen Schadcode auf ein System einzuschleusen, betrifft laut einer Warnung in Microsofts 'Security TechCenter' die Internet-Explorer-Versionen 6, 7, 8, und 9, Nummer 10 ist, wie anfangs erwähnt, ausgenommen.
Bei der Sicherheitslücke handelt es sich um einen Fehler, der auftritt, wenn der Internet Explorer auf ein Objekt zugreift, das gelöscht oder nicht ordnungsgemäß zugeteilt worden ist. Dieses Sicherheitsproblem kann von Angreifern mit Hilfe einer manipulierten Webseite ausgenutzt werden.
Microsoft gibt an, dass das Problem derzeit untersucht wird, davon hängt auch ab, welche Gegenmaßnahme ergriffen wird, also ob es ein Update im Rahmen des monatlichen Patch-Days geben wird oder ob es einen außerplanmäßigen Fix geben wird. Angesichts der Schwere der Lücke ist aber wohl letzteres zu erwarten.
Unter dem Punkt "Suggested Actions" führt Microsoft einige Workarounds auf, darunter die Installation des Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) sowie die Deaktivierung von ActiveX und Active Scripting (über Sicherheits-Stufe Hoch in den Internet-Einstellungen). Mittlerweile hat auch das Bundesamt für Sicherheit für Informationstechnik eine Warnung vor diesem Exploit bzw. dem Internet Explorer herausgegeben, dort wird auch das wohl einfachste Gegenmittel empfohlen, nämlich die Nutzung eines anderen Browsers.
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