RIM-Chef Heins: Sind nicht in einer 'Todes-Spirale'

Thorsten Heins, der deutsche Chief Executive Officer (CEO) des schwer angeschlagenen Blackberry-Herstellers Research in Motion, verteidigte das von ihm geführte Unternehmen und meinte, dass RIM nicht dem Untergang geweiht sei, sondern sich lediglich in einer "Übergangsphase" befinde.
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RIM
Heins, der Anfang 2012 einen der wohl schwierigsten Jobs der Technik-Branche übernommen hat, ist der Ansicht, dass "nichts falsch am Unternehmen in seiner derzeitigen Form" sei und zeigte sich davon überzeugt, dass der kanadische Blackberry-Hersteller die "aktuellen Herausforderungen" meistern wird können.

Das sagte Thorsten Heins in einem Interview mit dem kanadischen Sender CBC Radio, berichtet die Tageszeitung 'The Globe And Mail' auf ihrer Webseite. Der ehemalige Siemens-Manager, der seit 2007 bei Research in Motion ist, gab allerdings zu, dass die Zeiten für RIM derzeit schwierig seien, insbesondere auf dem US-Markt, wo man derzeit um Marktanteile kämpft. RIM-CEO Thorsten HeinsNicht zu beneiden: RIM-CEO Thorsten Heins Sein Unternehmen würde die "Welt da draußen" aber nicht ignorieren, so Heins. RIM befinde sich auch nicht in einer "Todes-Spirale" nach unten, da die Verkäufe in anderen Teilen der Welt weiterhin "stark" seien.

Zudem erwartet sich Heins sehr viel von der kommenden Ausgabe des hauseigenen Betriebssystems: Blackberry 10 werde mehr sein als nur ein normaler Produkt-Start, zeigte sich der gelernte Informatiker und Physiker sicher. Das kommende mobile Betriebssystem vom RIM werde einen völlig neuen Ansatz für mobiles Computing darstellen, so Heins.

Etwas anderes als Durchhalteparolen bzw. Zweck-Optimismus bleibt dem Manager aber auch nicht übrig. Vergangene Woche musste RIM (wieder einmal) ein dickes Quartals-Minus bekannt geben. Dabei musste das Unternehmen auch 5000 Stellenkürzungen verkünden, zudem wurde verlautbart, dass Blackberry 10 nicht mehr in diesem Jahr erscheinen wird.
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