Die Gamescom soll mit hohen Verlusten kämpfen
Die deutsche Videospielmesse Gamescom soll einem Medienbericht zufolge seit ihrem Umzug von Leipzig nach Köln tiefrote Zahlen schreiben. Nun könnte der Veranstaltung das Ende drohen, heißt es.
Wie 'Bild Online' unter Berufung auf einen internen Prüfbericht schreibt, soll die Gamescom ein empfindliches Minus in Höhe von 565.000 Euro schreiben - allerdings geht aus dem Bericht nicht hervor, für welchen Zeitrahmen dieser Betrag gilt.
Der Prüfbericht empfiehlt deshalb nach Angaben von Bild.de, "die strategische Notwendigkeit der defizitären Veranstaltung zu prüfen", also anders gesagt, die Messe einzustellen. Franko Fischer, Sprecher der Koelnmesse, widersprach dem und sagte, dass die Gamescom die Erwartungen mit "positiven Deckungsbeiträgen" übertreffen würde.
Grund für das Minus von mehr als einer halben Million Euro seien die sehr hohen Mietkosten für die Standplätze in den Hallen sowie die Kosten für die Übernachtungen der Mitarbeiter.
Allerdings sollte man an dieser Stelle anmerken, dass die Angaben bzw. die Wortwahl von Bild Online vermutlich eher mit Vorsicht zu genießen sind. So ergibt sich etwa die Formulierung "geklaute Messe" wohl aus der Tatsache, dass hier jemand durch die regionale Brille geschaut hat, da die Meldung im Leipziger Regionalteil erschienen ist.
Nicht zu leugnen ist jedoch die Tatsache, dass sich in diesem Jahr die Absagen prominenter Spielehersteller häufen: Nach Nintendo, Sega und THQ hat Mitte Juni auch Microsoft den Auftritt auf der Gamescom abgesagt. Die Redmonder haben angekündigt, ihre Produkte stattdessen im Rahmen kleinerer, lokaler Veranstaltungen der Öffentlichkeit präsentieren zu wollen. Bei den vier zuvor erwähnten Spielefirmen handelt es sich übrigens allesamt um Mitglieder des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU). Der BIU ist auch Veranstalter der Gamescom.
Der Prüfbericht empfiehlt deshalb nach Angaben von Bild.de, "die strategische Notwendigkeit der defizitären Veranstaltung zu prüfen", also anders gesagt, die Messe einzustellen. Franko Fischer, Sprecher der Koelnmesse, widersprach dem und sagte, dass die Gamescom die Erwartungen mit "positiven Deckungsbeiträgen" übertreffen würde.
Grund für das Minus von mehr als einer halben Million Euro seien die sehr hohen Mietkosten für die Standplätze in den Hallen sowie die Kosten für die Übernachtungen der Mitarbeiter.
Allerdings sollte man an dieser Stelle anmerken, dass die Angaben bzw. die Wortwahl von Bild Online vermutlich eher mit Vorsicht zu genießen sind. So ergibt sich etwa die Formulierung "geklaute Messe" wohl aus der Tatsache, dass hier jemand durch die regionale Brille geschaut hat, da die Meldung im Leipziger Regionalteil erschienen ist.
Nicht zu leugnen ist jedoch die Tatsache, dass sich in diesem Jahr die Absagen prominenter Spielehersteller häufen: Nach Nintendo, Sega und THQ hat Mitte Juni auch Microsoft den Auftritt auf der Gamescom abgesagt. Die Redmonder haben angekündigt, ihre Produkte stattdessen im Rahmen kleinerer, lokaler Veranstaltungen der Öffentlichkeit präsentieren zu wollen. Bei den vier zuvor erwähnten Spielefirmen handelt es sich übrigens allesamt um Mitglieder des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU). Der BIU ist auch Veranstalter der Gamescom.
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