Surface: Ballmer sieht keine Gefahr für OEM-Partner
Microsoft-Chef Steve Ballmer hat nach der Vorstellung der hauseigenen Windows 8-Tablets der Surface-Serie klargestellt, dass sein Unternehmen mit der Einführung der Geräte nicht in einen direkten Wettbewerb mit seinen zahlreichen Hardware-Partnern treten will.
Im Gespräch mit 'All Things Digital' sagte Ballmer, dass die Gerätehersteller, die Windows auf ihren Produkten vorinstallieren und mit dem Launch von Windows 8 zahlreiche Tablets mit dem neuen Betriebssystem auf den Markt bringen wollen, natürlich schon zuvor von den Plänen des Softwarekonzerns für eine eigene Tablet-Reihe wussten.
Microsoft Surface Tablet
Die PC-Partner wussten vor der Präsentation der Microsoft Surface-Tablets, dass die Redmonder eine entsprechende Ankündigung planten, so Ballmer. Zu den Reaktionen der Hardware-Partner wollte sich der Microsoft-Boss allerdings zunächst nicht äußern. Für Ballmer stellen die Surface-Tablets eine wichtige Ergänzung des Projekts Windows 8 dar. Es handele sich um ein wichtiges Teil der Strategie von Microsoft, aber nicht um das Einzige.
Mit Blick auf die Erfolgsaussichten der Surface-Tablets sagte Ballmer, dass von den für das kommende Jahr erwarteten rund 375 Millionen PC-Verkäufen nur ein Teil Surface-Geräte sein werden. Andererseits könne sich das Vorhaben für Microsoft dennoch zu einem ansehnlichen Geschäft entwickeln, gab der Firmenchef zu.
Die Surface-Tablets geben den Hardware-Partnern nach Auffassung von Ballmer eine breite Palette von Themen, die sie bei eigenen Geräten bedenken können. Außerdem lege man mit den Produkten eine Reihe von Innovationen rund um Windows 8 vor und bringe neue Technologien für Windows als PC-Plattform im Allgemeinen in Umlauf.
Auch in seiner Kommunikation mit der Presse versucht der Softwarekonzern bereits von Anfang an klarzustellen, dass die zahlreichen Hardware-Partner eigene Tablets mit ähnlichen Ausstattungsmerkmalen auf den Markt bringen werden, wie sie die Surface-Tablets bieten. Im Grunde geht Microsoft also einen ähnlichen Weg wie der Internetkonzern Google, der Smartphones mit seinem mobilen Betriebssystem Android unter seiner eigenen Marke selbst vertreibt.
Siehe auch: Surface: Windows 8-Tablets von Microsoft (Update)
Auch wenn Microsoft deutlich gemacht hat, dass der Vertrieb der Surface-Tablets zunächst nur über die eigenen Ladengeschäfte in den USA und den Microsoft Online-Store erfolgen soll, gingen viele Medien in ihrer Berichterstattung davon aus, dass die Redmonder mit den hauseigenen Tablets ihre Gerätepartner vor den Kopf stoßen wollen. Stattdessen dienen die Surface-Tablets aber eher als Referenz dafür, was künftige Windows 8-Tablets bieten können.
WinFuture Special: Windows 8
Microsoft Surface Tablet
Die PC-Partner wussten vor der Präsentation der Microsoft Surface-Tablets, dass die Redmonder eine entsprechende Ankündigung planten, so Ballmer. Zu den Reaktionen der Hardware-Partner wollte sich der Microsoft-Boss allerdings zunächst nicht äußern. Für Ballmer stellen die Surface-Tablets eine wichtige Ergänzung des Projekts Windows 8 dar. Es handele sich um ein wichtiges Teil der Strategie von Microsoft, aber nicht um das Einzige.
Mit Blick auf die Erfolgsaussichten der Surface-Tablets sagte Ballmer, dass von den für das kommende Jahr erwarteten rund 375 Millionen PC-Verkäufen nur ein Teil Surface-Geräte sein werden. Andererseits könne sich das Vorhaben für Microsoft dennoch zu einem ansehnlichen Geschäft entwickeln, gab der Firmenchef zu.
Die Surface-Tablets geben den Hardware-Partnern nach Auffassung von Ballmer eine breite Palette von Themen, die sie bei eigenen Geräten bedenken können. Außerdem lege man mit den Produkten eine Reihe von Innovationen rund um Windows 8 vor und bringe neue Technologien für Windows als PC-Plattform im Allgemeinen in Umlauf.
Auch in seiner Kommunikation mit der Presse versucht der Softwarekonzern bereits von Anfang an klarzustellen, dass die zahlreichen Hardware-Partner eigene Tablets mit ähnlichen Ausstattungsmerkmalen auf den Markt bringen werden, wie sie die Surface-Tablets bieten. Im Grunde geht Microsoft also einen ähnlichen Weg wie der Internetkonzern Google, der Smartphones mit seinem mobilen Betriebssystem Android unter seiner eigenen Marke selbst vertreibt.
Siehe auch: Surface: Windows 8-Tablets von Microsoft (Update)
Auch wenn Microsoft deutlich gemacht hat, dass der Vertrieb der Surface-Tablets zunächst nur über die eigenen Ladengeschäfte in den USA und den Microsoft Online-Store erfolgen soll, gingen viele Medien in ihrer Berichterstattung davon aus, dass die Redmonder mit den hauseigenen Tablets ihre Gerätepartner vor den Kopf stoßen wollen. Stattdessen dienen die Surface-Tablets aber eher als Referenz dafür, was künftige Windows 8-Tablets bieten können.
WinFuture Special: Windows 8
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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