Spiele-Anbieter kehren Google+ den Rücken zu

Ende des letzten Jahres haben die Entwickler von Google bekannt gegeben, dass man Google+ zu einer Spieleplattform ausbauen möchte. Einige bekannte Entwickler wenden sich nun von Google+ ab.
Internet, Social Network, Google+
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Die beiden Spielestudios Wooga und Popcap haben sich beispielsweise dazu entschieden, einige ihrer Titel nicht mehr länger auf dem Social Network aus dem Hause Google anbieten zu wollen. Als maßgeblichen Grund für diese Entscheidung führte man eine zu geringe Nachfrage an.

Über einen deutlich größeren und aktiveren Nutzeranteil verfügt man hingegen auf dem weltgrößten Sozialen Netzwerk Facebook, teilte die EA-Tochter Wooga gegenüber 'All Things Digital' mit. Die Entwickler von Popcap haben ihre Entscheidung weniger konkret begründet und sprechen von einer Umschichtung der Ressourcen.

Siehe auch: Google+ ist weiterhin eine virtuelle Geisterstadt

Mit Wooga verliert Google+ den drittgrößten Anbieter von Spielen auf dem Netzwerk. Auf den ersten beiden Plätzen reihen sich Zynga und Electronic Arts (EA) ein. Das Spiel namens Monster World hat man bereits von der Plattform entfernt. Weitere Titel sollen dann im nächsten Monat folgen. Popcap stellt hingegen Bejeweled Blitz nicht mehr länger zur Verfügung.

Bekannte Titel wie Angry Birds von Rovio, CityVille und Mafia Wars 2 von Zynga lassen sich weiterhin über Google+ spielen. Im Vergleich zu Facebook behält Google im Hinblick auf die Einnahmen von Spielen nur fünf Prozent für sich selbst ein. Beim Konkurrenten Facebook sind es hingegen 30 Prozent.

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