Yahoo reicht massive Klage gegen Facebook ein
Die ehemalige Branchengröße Yahoo hat eine Klage gegen Facebook eingereicht. Yahoo wirft dem sozialen Netzwerk vor, zehn seiner Patente zu verletzen, wird aber von vielen Seiten für diesen Schritt kritisiert. Problematisch ist die Klage nämlich auch für Microsoft, da der Software-Hersteller eng mit beiden Unternehmen kooperiert.
"Entweder es ist das kühnste Wagnis in der Geschichte von Yahoo oder das saudümmste", schreibt Kara Swisher auf 'AllThingsDigital' über die nun eingereichte Yahoo-Klage. Tatsächlich kann man den aktuellen juristischen Vorstoß als besonders umfassend bezeichnen, da Yahoo der Ansicht ist, dass Facebook bei vielen Funktionen abgekupfert haben soll.
Die 19-seitige Klageschrift führt zehn Yahoo-Patente auf, die sich auf Werbemethoden, Privatsphäreneinstellungen, Anpassungsmöglichkeiten, Messaging und weitere soziale Funktionen beziehen. Facebook soll diese über Jahre eingesetzt haben und sei laut Ansicht von Yahoo "schwarzgefahren". Deshalb wolle man sich auch nicht mit Lizenzgebühren zufrieden geben. Das liegt auch daran, dass man bei Yahoo der Meinung ist, "dass Facebooks gesamtes Modell eines sozialen Netzwerks" auf "Yahoos patentierter Social-Networking-Technologie" basiere.
Siehe auch: Yahoo greift Facebook mit Patentforderungen an
Entscheidende Triebkraft für diesen massiven Vorstoß seitens Yahoo soll Scott Thompson, der neue Chief Executive Officer (CEO) des Unternehmens, sein, berichten gleich mehrere Brancheninsider. Thompson will auf diese Art und Weise wohl seine Zähne zeigen und so eine aggressivere Gangart Yahoos vorgeben.
Die Klage soll laut 'AllThingsDigital' intern aber sehr umstritten gewesen sein, viele hochrangige Yahoo-Mitarbeiter hätten sich entscheiden dagegen ausgesprochen, weil es seit jeher Stil und Taktik von Yahoo sei, Patente eher defensiv, aber nicht offensiv einzusetzen. Der Zeitpunkt der Klage ist höchstwahrscheinlich auch kein Zufall, da Facebook gerade seinen Börsengang vorbereitet und sich der Yahoo-Kurs gleichzeitig seit geraumer Zeit konstant nach unten bewegt.
Die Klage reißt auch ein drittes Unternehmen in die Auseinandersetzung, nämlich Microsoft: Der Redmonder Soft- und Hardware-Hersteller kooperiert nämlich eng mit beiden Unternehmen. Facebook setzt auf etliche Technologien von Microsoft (etwa die Bing-Suche und Skype), mit Yahoo hat man dagegen diverse Lizenz-Vereinbarungen getroffen. Viele sind deshalb der Meinung, dass Microsoft Yahoo auf die Finger klopfen sollte, um die Sache zu beenden.
Die 19-seitige Klageschrift führt zehn Yahoo-Patente auf, die sich auf Werbemethoden, Privatsphäreneinstellungen, Anpassungsmöglichkeiten, Messaging und weitere soziale Funktionen beziehen. Facebook soll diese über Jahre eingesetzt haben und sei laut Ansicht von Yahoo "schwarzgefahren". Deshalb wolle man sich auch nicht mit Lizenzgebühren zufrieden geben. Das liegt auch daran, dass man bei Yahoo der Meinung ist, "dass Facebooks gesamtes Modell eines sozialen Netzwerks" auf "Yahoos patentierter Social-Networking-Technologie" basiere.
Siehe auch: Yahoo greift Facebook mit Patentforderungen an
Entscheidende Triebkraft für diesen massiven Vorstoß seitens Yahoo soll Scott Thompson, der neue Chief Executive Officer (CEO) des Unternehmens, sein, berichten gleich mehrere Brancheninsider. Thompson will auf diese Art und Weise wohl seine Zähne zeigen und so eine aggressivere Gangart Yahoos vorgeben.
Die Klage soll laut 'AllThingsDigital' intern aber sehr umstritten gewesen sein, viele hochrangige Yahoo-Mitarbeiter hätten sich entscheiden dagegen ausgesprochen, weil es seit jeher Stil und Taktik von Yahoo sei, Patente eher defensiv, aber nicht offensiv einzusetzen. Der Zeitpunkt der Klage ist höchstwahrscheinlich auch kein Zufall, da Facebook gerade seinen Börsengang vorbereitet und sich der Yahoo-Kurs gleichzeitig seit geraumer Zeit konstant nach unten bewegt.
Die Klage reißt auch ein drittes Unternehmen in die Auseinandersetzung, nämlich Microsoft: Der Redmonder Soft- und Hardware-Hersteller kooperiert nämlich eng mit beiden Unternehmen. Facebook setzt auf etliche Technologien von Microsoft (etwa die Bing-Suche und Skype), mit Yahoo hat man dagegen diverse Lizenz-Vereinbarungen getroffen. Viele sind deshalb der Meinung, dass Microsoft Yahoo auf die Finger klopfen sollte, um die Sache zu beenden.
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